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Weitere
Informationen auch auf den Seiten
der
Agentur für Erwachsenen- u. Weiterbildung
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Innovationspreis 2010 – Die Preisträger
Ratsdiele in Goslar |
Am 1. März 2010 hat der Niedersächsische Bund für freie Erwachsenenbildung nunmehr zum dritten Mal nach den Jahren 2004 und 2007 seinen Innovationspreis unter der Schirmherrschaft des Ministers für Wissenschaft und Kultur, Herrn Lutz Stratmann, verliehen.
Im Rahmen des Festaktes, der in der altehrwürdigen Ratsdiele in Goslar durchgeführt wurde, fand auch die Verleihung des Sonderpreises „Medienkompetenz“, gestiftet von der Landesmedienanstalt und der Nordmedia, statt.
Der Vorsitzende des Niedersächsischen Bundes, Herr Dr. Jürgen Walter, konnte 80 Gäste aus allen Bereichen des öffentlichen Lebens, darunter einige Abgeordnete des Niedersächsischen Landtages, begrüßen. Nach einem Grußwort durch den Oberbürgermeister der Stadt Goslar, Herr Henning Binnewies, hielt Frau Prüssner, Mitglied des Landtages, die Festrede, in der sie die besondere Bedeutung der Erwachsenenbildung und der damit verbundenen Bildungsberatung hervorhob. Die Bildung ist als gesellschaftliche Aufgabe optimal zu organisieren und zu koordinieren. Lernen endet nicht mit dem Abschluss einer Berufsausbildung oder des Studiums.
Aus der Hand des Ministers erhielten die von einer unabhängigen Jury vorgeschlagenen Preisträgerinnen ihre Auszeichnung.
Je 3.000 Euro gingen an die
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Frau Prüssner, MdL |
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- KEB, Bildungswerk KEB Emsland Mitte e.V., für das Projekt:
„Hauswirtschaftliche Betreuung und Versorgung in landwirtschaftlichen Betrieben“
- VHS Hildesheim, für das Projekt:
„Bildungsberatung heute, Wege öffnen – Möglichkeiten sehen – Veränderungen wagen“
Den Sonderpreis „Medien-kompetenz“, dotiert mit 1.500 Euro, erhielt die
- VHS Landkreis Goslar für das Projekt:
„Volkshochschule im Secondlife“
Der Innovationspreis hatte das Thema „Beratung“. Damit sollte eine enge Verzahnung zur derzeitigen politischen Schwerpunktsetzung erreicht werden.
Neben den o. a. Projekten lagen der Jury weitere Projekte zur Beurteilung vor:
- BV Arbeit und Leben
Koordinierungsstelle Frau und Wirtschaft, Wolfsburg-Gifhorn
„Neu starten“
- BV Arbeit und Leben
Koordinierungsstelle Frau und Wirtschaft, Wolfsburg-Gifhorn,
„Expertenforum Personal Wolfsburg“
- BV Arbeit und Leben Niedersachsen Ost GmbH
Abt. Arbeitsstelle Rechtsextremismus und Gewalt
„Arbeiten in demokratischer Kultur“
Service- und Beratungsstelle „Rechtsextremismus“ in der Schnittstelle zu Beruf und Ausbildung.
- BV Arbeit und Leben Niedersachsen Ost GmbH
Abt. Arbeitsstelle Rechtsextremismus und Gewalt
„Wege aus der rechten Szene“
Beratung, Information und Qualifizierung als komplexes Angebot politischer Bildung zum Thema Rechtsextremismus
- Volkshochschule Celle
„Bildungsberatung. Erfolgreich lernen in der Volkshochschule. Beratungsstruktur der Volkshochschule Celle“
- Volkshochschule Braunschweig
„Bildungsberatung in der Volkshochschule Braunschweig: teilnehmerorientiert – integriert – mehrsprachig – vernetzt“
- Bildungs- und Tagungszentrum Heimvolkshochschule Springe
„Bildungsberatung: Weiterbilder im Betrieb“
- Lutherische Heimvolkshochschule Hermannsberg
„Moving Times – Zeit für Veränderung“
Wie Herr Dr. Walter in seiner Begrüßungsrede hervorhob, war die Auswahl der auszuzeichnenden Projekte wegen des allgemeinen hohen Qualitätsstandards eine besondere Herausforderung für die Jurymitglieder.
Der Minister für Wirtschaft und Kultur ergänzte im Rahmen der Preisverleihung, dass mit den Auszeichnungen auch immer Anreize zur Neuausrichtung wichtiger Angebotssegmente in diesem Bildungsbereich gegeben werden.
Im Anschluss an die Veranstaltung hatte der Niedersächsische Bund zu einem Empfang in die benachbarte Marienkapelle eingeladen.
 
(05.03.2010)
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Oberbürgermeister Binnewies, Goslar |
Preisträgerin VHS Hildesheim
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Preisträgerin Kath. Erw.Bildung Emsland-Mitte
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Preisträgerin VHS Goslar |
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„40 Jahre gesetzliche Regelung der Erwachsenenbildung in Niedersachsen“
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Am 13. Januar 1970 wurde das Gesetz zur Förderung der Erwachsenenbildung verkündet. Damit hatte das Land Niedersachsen gesetzliches Neuland betreten und eine Vorreiterrolle inne.
Der 40. Jahrestag war Anlass für den Niedersächsischen Bund für freie Erwachsenenbildung e.V., einen Festakt mit dem Titel „40 Jahre gesetzliche Regelung der Erwachsenenbildung in Niedersachsen“ im Niedersächsischen Landtag durchzuführen.
Der Vorsitzende des Niedersächsischen Bundes, Herr Dr. Jürgen Walter, konnte im voll besetzten Plenarsaal eine große Anzahl von Gästen begrüßen. Der Einladung waren Vertreterinnen und Vertreter der Politik, der Wirtschaft, der Kirche und der Gewerkschaften sowie der Erwachsenenbildungseinrichtungen gefolgt. Darüber hinaus waren auch viele Ehemalige unter den Gästen anzutreffen.
Herr Dr. Walter führte in seinem Grußwort aus, dass die Erwachsenen- bildung mit diesem Gesetz erstmalig einen Rechtsanspruch auf finanzielle Leistungen hatte. Das verschaffte den niedersächsischen Einrichtungen eine Basis, die bisher in diesem Bildungsbereich unbekannt war.
In dem folgenden Grußwort des Ministers für Wissenschaft und Kultur, Herrn Lutz Stratmann, betonte dieser die besondere Bedeutung der Erwachsenenbildung als 4. Säule des Bildungswesens. Nach seinen Worten wurde mit der Verabschiedung des Gesetzes eine Erfolgsgeschichte eingeleitet. Auf der Grundlage der geltenden Regelungen wird die Erwachsenenbildung über das bisherige Spektrum hinaus auf weiteren Feldern, wie den Bereichen „Offene Hochschule“ sowie „Frühkindliche Bildung und Entwicklung“ wesentlich mitarbeiten.
Die Festrede des Landtagspräsidenten, Herrn Hermann Dinkla, stand ganz im Zeichen einer Darstellung der Entwicklung zu diesem Gesetz und einer kurzen Zeitreise durch 40 Jahre gesetzlich geregelte Erwachsenenbildung.
Landtagspräsident Dinkla: „Die Erwachsenenbildung ist ein großes Thema unserer Zeit und eine der zentralen Herausforderungen in Zukunft. Insbesondere aufgrund der immer weiter voranschreitenden Globalisierung und einer damit einhergehenden Vernetzung über Grenzen hinweg wird der Stellenwert der Erwachsenenbildung in Zukunft deutlich steigen – für den einzelnen von uns ebenso wie für die Gesellschaft insgesamt. Es ist ein gutes Zeichen, dass Niedersachsen dies frühzeitig erkannt hat und vor vierzig Jahren bereits entsprechende gesetzliche Regelungen getroffen hat, die sich bewährt haben.“
Im Rahmen des Festaktes wurde Herrn Prof. em. Dr. Horst Siebert, Leibniz Universität Hannover, die Ehrennadel des Niedersächsischen Bundes für freie Erwachsenenbildung e.V. durch Herrn Dr. Walter verliehen. In seiner Laudatio hob Herr Dr. Walter die besonderen Verdienste des Herrn Prof. Dr. Siebert um die Erwachsenenbildung hervor.
Die Veranstaltung wurde abgerundet mit einer musikalischen Begleitung duch das Bonsay Quartett.
Im Anschluss trafen sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu einem Empfang im Foyer des Landtags.
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      (27.01.2010) |
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Parlamentarischer
Abend: Große Beteiligung und große Übereinstimmung in
Sachen Erwachsenenbildung
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Im
Zeichen großer Anerkennung durch die Politik und großer
Übereinstimmung über die weitere Förderung und Entwicklung
der Erwachsenenbildung in Niedersachsen stand der Parlamentarische
Abend, zu dem der Niedersächsische Bund für freie Erwachsenenbildung
am 12. Mai 2009 ins Restaurant Leineschloss in Hannover eingeladen
hatte.
Vor
über einhundert Gästen, darunter die erwachsenenbildungspolitischen
Sprecher/-innen der Landtagsfraktionen, betonte Dr.
Jürgen Walter, Vorsitzender des Niedersächsischen
Bundes, die gute Zusammenarbeit mit Ministerium und Politik in den
vergangenen Jahren. Das seinerzeit einstimmig verabschiedete Gesetz
(NEBG) habe seine Bewährungsprobe bestanden, Veränderungen
seien angesichts der erreichten Rechts- und Planungssicherheit nicht
angezeigt, vielmehr lasse sich vieles auf der Ebene von Vereinbarungen
und Verträgen regeln. Die neu gegründete Agentur
für Erwachsenen- und Weiterbildung könne auf ihre ersten
drei erfolgreichen Arbeitsjahre zurückblicken, neue Aufgaben
kämen auf sie ebenso wie auf die gesamte Erwachsenenbildung
in den Bereichen Offene Hochschule, Zweiter Bildungsweg und Politische
Bildung zu. Zu wünschen wäre auch in Zukunft eine angemessene
Erhöhung der Fördermittel; vor allem, so forderte Dr.
Walter abschließend, sollten die Mittelansätze für
die Erwachsenenbildung nicht mehr Teil des Subventionsberichts sein.
David
McAllister, Vorsitzender der CDU-Landtagsfraktion, bezeichnete
in seiner Rede die Erwachsenenbildung als die vierte Säule
im Bildungssystem und bedankte sich bei den anwesenden EB-Verantwortlichen
für ihre Arbeit und hob ausdrücklich die erfolgreiche
Positionierung der Agentur hervor. Auf die Forderung von Dr. Walter
eingehend sicherte er zu, in Sachen Subventionsbericht einen neuen
Anlauf nehmen zu wollen. An eine Novellierung des NEBG werde zudem
in seiner Fraktionen nicht gedacht. In der gegenwärtigen Krise
und angesichts der anstehenden Steuerschätzung sei es aber
nicht möglich, seriöse Aussagen zur Entwicklung des Landeshaushalts
zu machen. Lebenslanges Lernen und Bildung seien für ihn Voraussetzung
einer Teilhabe an Demokratie und Gesellschaft; die Bildungspolitik
stehe hier weiterhin vor großen Herausforderungen und werde
auch künftig die Erwachsenenbildung unterstützen.
Lutz
Stratmann, Minister für Wissenschaft und Kultur,
fasste seine Würdigung der Entwicklung seit dem Parlamentarischen
Abend vor zwei Jahren in den Satz: "Die Offensivkraft der Erwachsenenbildung
strahlt in Niedersachsen auf die gesamte Bildungslandschaft aus."
Anlass für eine Novellierung sehe er ebenfalls nicht, dank
der guten Beziehungen zum Niedersächsischen Bund und zur mittlerweile
institutionell anerkannten und etablierten Agentur ließen
sich notwendige Regelungen unterhalb des Gesetzes vereinbaren. Einen
besonderen Dank wolle er dabei den beiden Geschäftsführern
der Agentur, Bernd Rebens und Detlef Grote, und allen Mitarbeitern
und Mitarbeiterinnen für ihre hervorragende Arbeit aussprechen.
Nachdem in Sachen frühkindlicher Bildung, politischer Bildung
und Mittelaufstockung vieles neu auf den Weg gebracht worden sei,
stünden jetzt die Offene Hochschule, der Zweite Bildungsweg
und die Bildungsberatung auf der Agenda. Die Durchlässigkeit
des Bildungssystems sei dabei das Leitthema. Trotz der Finanzkrise
könne die Erwachsenenbildung von einer Förderkontinuität
ausgehen.
Bernd
Rebens dankte den beiden Gastrednern für die Anerkennung und
Ermutigung und lud damit alle Anwesenden zu weiteren Gesprächen
in kleineren Runden ein.
(15.05.2009)
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Durchlässigkeit
von beruflicher zur akademischen Bildung erhöhen
Berufliche Kompetenzen müssen für das Studium anerkannt werden
"Abschlüsse müssen zu Anschlüssen führen, und
kein Abschluss darf eine Sackgasse werden. Unser Motto lautet ,Aufstieg
durch Bildung'. Deshalb müssen berufliche Qualifikationen für
Studiengänge anerkannt werden. Nur so schaffen wir eine Durchlässigkeit
von der beruflichen zur akademischen Bildung", sagte Andreas Storm,
Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Bildung
und Forschung (BMBF), am Mittwoch auf der Fachtagung "Anrechung beruflicher
Kompetenzen auf Hochschulstudiengänge" (ANKOM). Dabei wurden
die Ergebnisse der gleichnamigen Initiative des BMBF vorgestellt.
Die elf regionale
Entwicklungsprojekte umfassende Initiative verfolgt das Ziel, Bildungswege
zu öffnen und durchlässiger zu gestalten. Storm: "Gleichwertige
berufliche Qualifikationen sollen von den Hochschulen auf die Studienleistung
angerechnet werden. Unsere Initiative hat dazu geführt, dass bereits
zehn Hochschulen ein Verfahren für die Anrechnung beruflicher Kompetenzen
eingeführt haben. Somit können Bachelor-Studiengänge von
Studierenden, die bereits einen Beruf erlernt haben, schneller abgeschlossen
werden. Damit wird der Hochschulzugang für erfolgreiche Absolventen
des beruflichen Bildungssystems wesentlich attraktiver."
So erhalten
beispielsweise Erzieher an der Alice-Salomon Fachhochschule Berlin beim
Bachelor-Studiengang "Erziehung und Bildung im Kindesalter"
bei Aufnahme des Studiums 90 von erforderlichen 210 Leistungspunkte. "Das
sind bereits 43 Prozent der benötigten Punkte, die zu einem erfolgreichen
Abschluss führen", sagte Storm. Und noch ein Beispiel: Wer eine
kaufmännische Fortbildung hat, kann an der Universität Oldenburg
den Bachelor-Studiengang "Business Administration", für
den 180 Leistungspunkte erreicht werden müssen, mit bis zu 64 Punkten
starten.
"Unser
Ziel ist klar: Wir wollen den Anrechnungsgedanken bei Praktikern und Entscheidungsträgern
im Bildungssystem, in der Wirtschaft und in der Bildungspolitik verankern.
Mit dieser Initiative und der heutigen Fachtagung sind wir dem Ziel ein
großes Stück nähergekommen", betonte Storm.
Weitere Informationen
zur ANKOM-Initiative finden Sie im Internet unter http://ankom.his.de
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(Pressemitteilung des BMBF vom 13.05.2009)
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Gemeinsam
für musikalische Bildung:
Agentur
für Erwachsenen-und Weiterbildung und der Landesverband niedersächsischer
Musikschulen unterzeichnen Kooperationsvereinbarung
Die Agentur für Erwachsenen-und Weiterbildung beim Niedersächsischen
Bund für freie Erwachsenenbildung e. V. und der Landesverband niedersächsischer
Musikschulen haben am 7. Januar 2009 eine Kooperationsvereinbarung unterzeichnet,
um die musikalische Bildung in Niedersachsen weiter voranzubringen.
Beide Dachverbände wollen eng zusammen arbeiten, um für die
Menschen vor Ort ein möglichst umfassendes und qualitativ hochwertiges
Angebot im Bereich der musisch-kulturellen Bildung aufzubauen. Ein Schwerpunkt
der Zusammenarbeit soll die frühkindliche Bildung sein. Dabei nimmt
das im vergangenen Jahr gegründete Niedersächsische Institut
für frühkindliche Bildung und Entwicklung (nifbe) eine Schlüsselrolle
ein. So wollen die Einrichtungen der Dachverbände unter anderem Weiterbildungs-angebote
für Musikpädagogen und Erzieherinnen konzipieren und einrichten.
An der Unterzeichnung nahmen die Präsidentin des Landesverbandes
der niedersächsischen Musikschulen, Gitta Connemann MdB, Dr. Jürgen
Walter, Vorsitzender des Niedersächsischen Bundes für freie
Erwachsenenbildung, Dr. Annette Schwandner und Eugen Gehlenborg, Ministerium
für Wissenschaft und Kultur, der Vorsitzende des Landesverbandes,
Herr Ernst Neuhäuser und dessen Geschäftsführer Herr Klaus
Bredl sowie der Geschäftsführer der Agentur, Herr Detlef Grote,
teil.
Gitta Connemann meinte aus Anlass der Unterzeichnung: "Die gezielte
Förderung der frühkindlichen Bildung ist eine der vordringlichen
Aufgaben, der wir uns stellen müssen. Bereits heute übernehmen
Musikschulen eine wichtige Bildungsaufgabe in Kindertageseinrichtungen
und Schulen. Dieses Engagement wird in den kommenden Jahren stark wachsen
und muss deshalb von einem fundierten pädagogischen Weiterbildungsangebot
gestützt werden. Diese und auch weitere Aufgaben können ideal
von Einrichtungen der Erwachsenenbildung und Musikschulen gemeinsam bewältigt
werden." Herr Dr. Jürgen Walter betonte, dass dieser Kooperation
eine ganz besondere Bedeutung beizumessen sei. Die bisherige gute Zusammenarbeit
der Einrichtungen vor Ort wird durch die Vereinbarung auf Dachverbandsebene
einen zusätzlichen Schub erhalten. Es ist dabei insbesondere an Angebote
im Rahmen der Mitarbeiterfortbildung zu denken.
Dr. Annette Schwandner begrüßte die Allianz: "Die Vernetzung
dieser wichtigen Akteure der Bildungslandschaft schafft die Grundlage
für die erfolgreiche Umsetzung der Qualifizierungsprojekte im musisch-kulturellen
Bereich."
Der
Wortlaut der Kooperationsvereinbarung kann hier abgerufen werden.
Kontakt:
Landesverband niedersächsischer Musikschulen e.V., Klaus Bredl (Geschäftsführer)
Arnswaldtstr. 28, 30159 Hannover, info@musikschulen-niedersachsen.de www.musikschulen-niedersachsen.de
Agentur für Erwachsenen-und Weiterbildung, Detlef Grote (Geschäftsführer)
Bödekerstr. 18, 30171 Hannover, info@aewb-nds.de, www.aewb-nds.de
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(14.01.2009)
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"Ehrennadel
der niedersächsischen Erwachsenenbildung erstmalig verliehen"
Im Rahmen
der Vorstandssitzung am 16.12.2008 hat der Vorsitzende des Niedersächsischen
Bundes für freie Erwachsenenbildung, Herr Dr. Jürgen Walter,
die "Ehrennadel der niedersächsischen Erwachsenenbildung"
in Verbindung mit der Skulptur "Erwachsenenbildung" dem früheren
Leitenden Direktor der Katholischen Erwachsenenbildung, Herrn Hubert Stuntebeck,
überreicht.
Die Verleihung der Ehrennadel wird vom Vorstand des Niedersächsischen
Bundes an Persönlichkeiten verliehen, die sich um die niedersächsische
Erwachsenenbildung in einer Weise verdient gemacht haben, von der exemplarisch
Wirkung ausgeht. Herr Stuntebeck ist der erste Träger dieser besonderen
Auszeichnung. Er war von 1987 bis 2008 Leitender Direktor der Katholischen
Erwachsenenbildung. Er hat neben dieser Tätigkeit in vielen Gremien
der Erwachsenenbildung über die Grenze des Landes hinaus entscheidend
mitgewirkt, so u. a. auch in der Katholischen Bundesarbeitsgemeinschaft
für Erwachsenenbildung (KBE).
In seiner Laudatio wurde von Herrn Dr. Walter darauf hingewiesen, dass
die Impulse, die Herr Stuntebeck gesetzt hat, in besonderer Weise dazu
beigetragen haben, die Entwicklung der niedersächsischen Erwachsenenbildung
positiv zu gestalten.
(18.12.2008)
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Auszeichnung
für VNB-Lernausstellung zum Thema AIDS am 01.12.2008
Die mobile
Lernausstellung des Vereins Niedersächsischer Bildungsinitiativen
(VNB) zum Thema Aids wurde am 01.12.2008 in Aachen auszeichnet. Der Aids-Truck
ging als Sieger aus mehr als 2000 Projekten beim Wettbewerb "Deutschland
- Land der Ideen" hervor; ausgewählt von einer Jury aus Wirtschaft
und Kultur.
Der Aids-Truck
ist eine neue Form von Ausstellung für junge Leute: multimedial-
und erlebnisorientiert gestaltet, in einen Großraumtruck eingebaut
und unterwegs von Ort zu Ort. Die Ausstellung ermöglicht Jugendlichen
am Beispiel eines Jungen aus Südafrika und eines Mädchens aus
Uganda einen Einblick in die Lebenswelt ihrer afrikanischen Altersgenossen,
der sie mit den Folgen von HIV/Aids konfrontiert, aber auch Wege aufzeigt,
wie man der Krankheit entgegen treten kann.
Weitere
Informationen auf der Homepage des VNB: http://www.vnb.de/menue/bildungsangebote/ausstellungen/aids.html
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03.12.2008
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| Innovationspreis
2010 |
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| Fortbildungen |
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Das
Fortbildungsprogramm der Agentur für
Erwachsenen- und Weiterbildung 2009/2010
Das neue
Fortbildungsprogramm der Agentur für Erwachsenen- und Weiterbildung
für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der niedersächsischen
Erwachsenenbildung ist erschienen. Mit fast 120 Seiten und rund 270 Fortbildungsangeboten
für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Erwachsenen- und
Weiterbildung ist es erneut umfangreicher als das vorangegangene und präsentiert
Ihnen eine Fülle von Angeboten für die unterschiedlichen Arbeits-
und Aufgabenbereiche der Erwachsenenbildung. Die Spannbreite reicht von
aktuellen Themen und Entwicklungen bis hin zu Grundqualifikationen für
das Lehren und Lernen mit Erwachsenen.
...weitere
Informationen und das Programm auf der Internetseite der Agentur
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"Kampagne
M"
Entwicklung und Förderung der Medienkompetenz in der Erwachsenenbildung
Gemeinsam
mit der Niedersächsische Landesmedienanstalt führt die Agentur
für Erwachsenen- und Weiterbildung Niedersachsen die "Kampagne
M" durch. Ziel ist es, das Thema "Medien" verstärkt
in die Arbeit der niedersächsischen Erwachsenenbildungseinrichtungen
zu integrieren.
Die "Kampagne M" bietet den teilnehmenden Einrichtungen der
Erwachsenenbildung einen Katalog mit medienpädagogischen Informations-
und Beratungsangeboten, die kostenlos vor Ort eingesetzt werden können,
einen Qualifizierungs-Lehrgang für Dozenten/-innen und pädagogische
Mitarbeiter/-innen der Einrichtung sowie Materialien für die Öffentlichkeitsarbeit
und Beratung bei der Umsetzung medienpädagogischer Maßnahmen.
...weitere
Informationen auf der Internetseite der Agentur
...Presseinformation
der Nds. Landesmedienanstalt vom 15.05.2008 (PDF)
(18.05.2008)
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Anerkennung
beruflicher Kompetenzen für Weiterbildner im MBA Bildungsmanagement
Die
Universität Oldenburg stellt sich den Anforderungen des Bologna-Prozesses
und erkennt die von Studierenden eingebrachten beruflichen Kompetenzen
an. Dies gilt für den berufsbegleitenden Master-Studiengang Bildungsmanagement,
in dem (zukünftige) Bildungsmanager/innen in Weiterbildung, Hochschulen
und Wissenschaftseinrichtungen aus- und weitergebildet werden. "Weiterbildner
können berufliche Erfahrungen", so Prof. Dr. Anke Hanft, wissenschaftliche
Leiterin des Studiengangs, "auf ihr Studium anrechnen lassen. Dadurch
kann sich die Studienzeit teilweise erheblich verkürzen." Formell
und informell erworbene Kompetenzen können, wenn ihre Gleichwertigkeit
mit den im Studium vermittelten Inhalten nachgewiesen wird, in Form von
Kreditpunkten auf das Studium angerechnet werden. Damit werden außerhalb
der Universität erworbene Erfahrungen aufgewertet und Übergänge
zwischen Berufstätigkeit und Studium erleichtert.
Die Universität
Oldenburg entspricht damit als eine der ersten Hochschulen einer zentralen
Anforderung des Bologna-Prozesses zur Förderung des lifelong learnings:
Berufstätigkeit und Studium enger miteinander zu verzahnen und die
Barrieren für berufstätige Studieninteressierte zum (Wieder-)Einstieg
in ein Hochschulstudium zu verringern. Im Rahmen eines BMBF-Projektes
werden an der Universität Oldenburg derzeit Verfahren entwickelt,
die die Anerkennung von Vorleistungen über die bislang übliche
Einzelfallprüfung hinaus systematisieren. Derzeit nutzen u.a. Weiterbildungsreferenten,
Fachbereichsleiterinnen, Berater, Trainerinnen, Produktmanager und Geschäftsführerinnen
das Studienangebot, um den akademischen Abschluss "Master of Business
Administration" im Bereich Bildungsmanagement an der Universität
Oldenburg zu erwerben.
Der berufsbegleitende
und internetgestützte Studiengang bietet eine enge Verzahnung zwischen
Praxis und universitärer Lehre: Die Bildungsmanager erweitern ihr
Fachwissen gezielt und bringen es in ihre Organisation ein. Eine Studentin
bestätigt dies: "Die Studieninhalte enthalten für mich
neben neuen Informationen und Erkenntnissen oft genau den theoretischen
Hintergrund, den ich brauche, um meine berufliche Praxis weiter zu entwickeln."
Während des gesamten Studiums sind die Studierenden in ein Kompetenznetzwerk
aus Dozenten, Mentoren und Mit-Studierenden eingebunden. Die Kommunikation
findet meist zeit- und ortsunabhängig über Internet statt, Präsenzphasen
und Studienmaterialien runden das speziell auf berufstätige Bildungsmanager
zugeschnittene didaktische Design ab.
Weitere Informationen
unter www.mba.uni-oldenburg.de
(31.01.06)
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| Initiativen
und Projekte |
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"FFZ
- Fachkräfte.Familie.Zukunft. Unternehmen erfolgreich gestalten durch
audit berufundfamilie, Qualifizierung und Vernetzung" ist ein aus
Mitteln des Europäischen Sozialfonds und des Landes Niedersachsen
gefördertes Projekt.
Seit Juli 2009 bis zum 31. Dezember 2011 bietet das Projekt zur Verbesserung
der Vereinbarkeit von Beruf und Familie in kleinen und mittleren Unternehmen
in Niedersachsen folgende Leistungen an:
- Förderung
des audit berufundfamilie zu 50 %
- kostengünstige
Qualifizierungsmodule für Führungskräfte und Projektverantwortliche
- kostenlose
Vernetzung von Unternehmen durch regionale Veranstaltungen
- kostengünstige
Erfolgskontrolle anhand von Beschäftigtenbefragungen
Erfolgreiche
Unternehmen haben erkannt, dass Investitionen in eine familienbewusste
Personalpolitik sich rechnen. Sie verschaffen Vorteile im Wettbewerb um
qualifizierte Fachkräfte, steigern die Attraktivität des Unternehmens,
erhöhen die Zufriedenheit von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und
senken die Krankheits- und Fluktuationsrate.
Getragen wird das Projekt von der Gesellschaft für Qualitätsentwicklung
mbH, deren Gesellschafter der Niedersächsische Bund für freie
Erwachsenenbildung e.V., die Bildungsvereinigung Arbeit und Leben e.V.
und der Unternehmerverband Einzelhandel Nordwest e.V. sind.
Weitere Informationen erhalten sie auf www.ffz-nds.de
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(07.11.2009)
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Neues
Online-Angebot
Den
Schulabschluss nachholen wird einfacher
Wer einen
Hauptschulabschluss nachholen möchte, erhält jetzt zusätzliche
Unterstützung. Das Lernportal
"ich-will-lernen.de" des Deutschen Volkshochschul-Verbandes
(DVV) wird um eine
wesentliche Funktion erweitert: In dem Bereich "Förderung der
Abschluss- und Beschäftigungsfähigkeit" finden Interessierte
ab sofort Hilfe bei der Vorbereitung auf einen Hauptschulabschluss.
"Wir
wollen Wege aufzeigen, wie sich ein Schulabschluss einfacher nachholen
lässt", sagte Staatssekretärin Cornelia Quennet-Thielen
vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF). "Das
neue Angebot hilft jungen Menschen, ihre zweite Chance auf einen Schulabschluss
zu nutzen und sich damit auch für eine Berufsausbildung zu qualifizieren."
Das vom BMBF geförderte Lernportal "ich-will-lernen.de"
bietet kostenlos interaktive Lernmaterialien an - Schwerpunkte sind Deutsch,
Mathematik und Englisch.
Die Bundesregierung
hat als Beitrag zur Weltalphabetisierungsdekade einen eigenen Förderschwerpunkt
zu diesem Thema eingerichtet. Dabei geht es um Forschungs- und Entwicklungsaufgaben
bei der Alphabetisierung und Grundbildung von Erwachsenen. Im Zeitraum
von 2007 bis 2012 unterstützt das BMBF 27 Verbundvorhaben mit mehr
als 100 Einzelprojekten mit insgesamt mehr als 30 Millionen Euro. In diesen
Projekten haben sich Einrichtungen aus der Wissenschaft und der Weiterbildungspraxis
zusammengeschlossen, um gemeinsam neue Wege bei der Arbeit für die
Grundbildung von Erwachsenen zu gehen.
(Pressemitteilung
des BMBF vom 22.01.2009)
Links:
Deutscher Volkshochschul-Verband
e. V.
DVV-Projekt:
Portal Zweite Chance Online
Lernportal: "ich-will-lernen.de"
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Frauenfachtagung
zum Thema "Theorie und Praxis des Netzwerkens" am 14. Juni 2007
Kunstvoll
Klüngeln
von Katharina Sieckmann
Netzwerken,
"Networking", Klüngeln, Vitamin B: Wie man es auch nennt,
das Thema scheint gerade von großem Interesse zu sein. An diesem
sonnigen Donnerstag
im Juni sind mehr alshundert Frauen in das Veranstaltungszentrum Rotation
in den ver.di Höfen an der Goseriede gekommen. Die übergeordnete
Arbeitsgruppe für Frauenbildung des Niedersächsischen Bundes
für freie Erwachsenenbildung (nbeb e.V.) hat zu einer Fachtagung
zum Thema
"Netze knüpfen statt alleine kämpfen: Theorie und Praxis
des Netzwerkens" eingeladen.
- Wie
entstehen Netzwerke?
- Wie
gründen Frauen ein neues Netzwerk?
- Was
ist für den Erfolg eines Netzwerkes wichtig?
- Wie
werden Störfaktoren in einem Netzwerk bewältigt?
- Wie
gehen Frauen mit Macht und Konkurrenz im Netzwerk um?
- Wie
gelingt Kooperation statt Konkurrenz?
Anhand
dieser Fragen werden theoretische Aspekte von Netzwerken hinterfragt,
Chancen und Schwierigkeiten
diskutiert und das konkrete Handwerkszeug zum praktischen Vernetzen vermittelt.
Christine Etz von der Agentur für Erwachsenen- und Weiterbildung
in Niedersachsen: "Für Männer ist es oft selbstverständlich,
Kontakte zu nutzen. Seit Urzeiten tun sie sich in Seilschaften und Verbindungen
zusammen, während Frauen häufig ein schlechtes Gewissen haben,
wenn sie Vitamin B' für ihr Weiterkommen nutzen. Zum Glück
ändert sich das mehr und mehr und Frauen tun sich immer selbstverständlicher
mit Gleichgesinnten zusammen, um Ziele gemeinsam zu verwirklichen."
Prof. Dr. Tilly Miller ist die erste Referentin an diesem Tag. Sie lehrt
an der Katholischen Stiftungsfachhochschule in München und hat sich
mit den theoretischen Aspekten von Netzwerken beschäftigt. Wasmacht
Netzwerke stabil? Wie gehen die Beteiligten mit Macht in Netzwerken um?
Das sind einige Fragen, die die Professorin für Sozialarbeit untersucht.
In ihrem Vortrag "Netzwerke, Netzwerkgesellschaften
und neue Konfigurationen der Macht"
präsentiert sie Ergebnisse:
"Netzwerke sind Strukturprinzipien, in denen moderne Antworten auf
komplexe
Probleme unserer Zeit gesucht werden", erläutert Prof. Dr. Tilly
Miller ihre Forschungen."Bei allen Erfolgsgeschichten darf man nicht
vergessen, dass Netzwerke auch Schattenseiten haben können. Häufig
sind sie Orte der Macht und je stärker die Machtzentren sind, um
so mehr leidet das Vertrauen. Das ist deswegen problematisch, weil Netzwerke
so sehr angewiesen sind auf eine gewisse Kultur der Verbindlichkeit und
des Vertrauens."
Bei der theoretischen Analyse von Netzwerken unterscheidet Miller zwischen
harten und weichen Faktoren. Ein klarer Zweck, realistische Aufgaben,
eine funktionsfähige Struktur, konkrete Vereinbarungen und ausreichende
Ressourcen sind für sie harte Faktoren, die für ein erfolgreiches
Netzwerk unabdingbar sind. Kommunikation und Kooperation, eine passende
Zusammensetzung, ein vertrauensvolles Miteinander sowie das Ausbalancieren
von Machtstrukturen sind dagegen weiche' Aspekte, die stimmen müssen.
Nach diesem
Vortrag gehen die Frauen in Arbeitsgruppen, wo die Vertreterinnen von
etablierten Frauennetzwerken über ihre Arbeit und ihre Erfahrungen
berichten.
Christine
Etz: "Wir haben Claudia Weinzierl von den "Schönfärberinnen",
Ulrike Kessler vom "FrauenSeminarFinder" und Cornelia Claus
vom "GründerinnenConsult" eingeladen, um an deren Netzwerken
zu zeigen, dass in der Welt der Frauennetzwerke
einiges in Bewegung ist." In kleinerer Runde werden hier die Thesen
des Vortrags von Prof. Dr. Tilly Miller diskutiert. Die persönliche
Sicht der einzelnen Frauen und die individuellen Erfahrungen die sie mit
Höhen und Tiefen in ihrem Netzwerk gemacht haben, machen das Thema
lebendig.
Die Arbeit in diesen Kleingruppen ist so anregend, dass auch in der darauf
folgenden Mittagspause überall lebhafteGespräche entstehen.
Manche Frau freut sich, ein bekanntes Gesicht wieder zu sehen. Aber auch
neue Kontakte zu knüpfen ist in dieser Umgebung keine Schwierigkeit.
Am Büfett mit mediterranen Köstlichkeiten können sich alle
stärken, um neuen Schwung für den Nachmittag zu bekommen.
Auch die zweite Referentin dieser Fachtagung, Anni Hausladen, Coach und
Autorin des Buches "Die Kunst des Klüngelns:
Erfolgsstrategien für Frauen", zieht die Zuhörerinnen
in ihren Bann. "Netzwerken ist wie ein Pingpong-Spiel. Es geht Hin
und Her. Ich denke an dich, du denkst an mich. Du hilfst mir, ich helfe
dir. Es ist immer wichtig, dass man die Bemühungen der anderen nicht
selbstverständlich hinnimmt. Man muss zeigen, dass man sie zu schätzen
weiß, was am besten gelingt, wenn man sich mit eigenem Engagement
bei der Person revanchiert."
Die quirlige Rheinländerin ist Netzwerkexpertin und bevorzugt den
Begriff des Klüngelns'. In ihrem Buch "Die Kunst des Klüngelns:
Erfolgsstrategien für Frauen" fordert sie das Ende der Bescheidenheit.
Praxisnah und unterhaltsam führt Hausladen ihre Leserinnen und Leser
an das Thema Netzwerken heran.
Hausladens Devise: Je konkreter die Ziele, umso gezielter das Klüngeln.
Anstatt also zu verbreiten, dass man eine kreative Arbeit suche, ist es
hilfreicher zu sagen, dass man gern für 20 Stunden pro Woche in einem
Blumenladen arbeiten möchte.
Anni Hausladen: "Wir müssen uns immer wieder klarmachen, dass
jeder Mensch ungefähr 500 Kontakte hat. Das bedeutet, dass wir alle
weltweit vernetzt sind. Es gibt immer jemand, die jemanden kennt, der
mit jemandem verwandt ist, der genau so ein Laptop hat, wie ich es suche.
Oder deren Tante eine Aushilfskraft in ihrem Schreibwarenladen sucht,
der direkt bei mir um die Ecke ist. Wir fangen dann an zu denken, wenn
uns jemand eineAufgabe gibt. Völlig egal, ob diejenige einen Kindergartenplatz
sucht oder eine Wohnung oder eine Konzertkarte."
Grundsätzlich sollte man einige Dinge bedenken, bevor es ans Klüngeln
geht. Erstens: Was möchte ich? Wie kann ich mein Ziel formulieren?
Zweitens: Was sind meine Stärken? Womit kann ich mich in einem Netzwerk
einbringen? Was kann ich anderen Menschengeben? Drittens: Neugierig und
kommunikativ sein und reden, reden, reden. Oftmals ist es so, dass Frauen
gern über ihre Probleme und Schwächen reden, anstatt ganz bewusst
ihre Erfolge und
Stärken in den Vordergrund zu stellen. Wenn man sich an diese
Frauen erinnert, dann weiß man zwar, was sie für Probleme haben,
aber nicht welche Kompetenzen sie auszeichnen. Frauen müssen selbstbewusster
mit ihren Erfolgserlebnissen umgehen. Sie sollten ihre Visionen und Ziele
mitteilen, anstatt, wie so häufig, die Opferrolle einzunehmen und
zu klagen.
Ein wichtiges Element auf dem Weg zu einem neuen Kontakt ist die Kunst
des Smalltalks. Und wenn man Anni Hausladen reden hört, ist auch
das offensichtlich etwas, was viel Schwung und Spaß ins Leben bringen
kann: "Fürs Klüngeln ist es wichtig, dassman die positiven
Dinge sieht. Reden Sie einfach drauflos. Suchen Sie sich eine Person aus,
die Sie bisher nur grüßen und üben Sie Smalltalk. Ziel
des Smalltalks ist es, ein gemeinsames Thema zu finden. Denken Sie nur
nicht zulange über den Einstieg nach, den hat man sowieso innerhalb
von drei Minuten wieder vergessen. Bemerken Sie die schöne Halskette,
das sonnige Wetter, berichten Sie, dass Sie gestern die beste Pizza ihres
Lebens gegessen haben oder dass es auf dem Markt köstliche Kirschen
gibt. Wenn Sie erst einmal mit der anderen Person im Gespräch sind,
werden Sie bald ein Thema finden, das Sie beide angeht oder interessiert.
Vielleicht ist das die Grundlage für den nächsten Netzwerkknoten.
Probieren Sie es aus!"
Insgesamt ist diese Fachtagung wohl ein Beweis dafür, wie konstruktiv
es sein kann, wenn mehrere Personen mit gleichen Interessen an einem Strang
ziehen. Netzwerken wird immer mehr zur sozialen Kompetenz, von der alle
profitieren, wenn sich alle Beteiligten an die Spielregeln halten.
"Selten habe ich an einer so informativen Veranstaltung teilgenommen,
die gleichzeitig so unterhaltsam war. Der Rahmen der Veranstaltung war
sehr gut gewählt, vor allem das Essen war ausgesprochen lecker. Am
meisten hat mich aber die Leichtigkeit fasziniert, die hier den ganzen
Tag über herrschte, sowohl in den Vorträgen der Referentinnen,
als auch in den Arbeitsgruppen. Ich bin mit so vielen sympathischen, engagierten
Frauen ins Gespräch gekommen, dass ich richtig Lust auf Netzwerken
bekommen habe!" so die abschließende Beurteilung einer Teilnehmerin.
Neugierig sein, offen bleiben, großherzig handeln: Wenn immer mehr
Menschen dieses Fazit der Tagung beherzigen, dann kann einiges in Bewegung
kommen!
Anni Hausladen/ Gerda Laufenberg "Die Kunst des Klüngelns:
Erfolgsstrategien für Frauen". Rowohlt Verlag, 2005, 267 Seiten
8,90 Euro.
Informationen im Internet unter www.frauen-kluengeln.de
Informationen
über die Arbeit von Prof. Dr. Tilly Miller unter www.ksfh.de
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Ausgezeichnet:
Innovative Bildungsangebote für Integration und Medienkompetenz
Preise
gehen nach Hildesheim, Uelzen, Oldenburg und Lingen
Minister
Stratmann verleiht Innovationspreis 2007 des Niedersächsischen Bundes
für freie Erwachsenenbildung
Innovative Bildungsangebote im Bereich Integration und Medienkompetenz
hat Wissenschafts- und Kulturminister Lutz Stratmann am 15.10.2007 in
Oldenburg mit dem Innovationspreis 2007 des Niedersächsischen Bundes
für freie Erwachsenenbildung ausgezeichnet. Vor Gästen aus der
Erwachsenen- und Weiterbildung Niedersachsens, Vertreterinnen und Vertretern
der Landtagsfraktionen und dem Oberbürgermeister Prof. Dr. Gerd Schwandner
bezeichnete Minister Stratmann mit Hinweis auf die Zukunftsfähigkeit
der Gesellschaft Bildung als einen "lebenslangen Prozess". Die
Einrichtungen der Erwachsen- und Weiterbildung seien wegen ihrer Nähe
zu gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Entwicklungen sehr wichtige
Partner zur Initiierung und Etablierung innovativer Bildungsprozesse:
"Sie sind zum einen Orte der Zukunft für jeden Einzelnen und
zum anderen auch Orte der Zukunft unserer Gesellschaft, aber auch Orte
der Kommunikation untereinander."
Mit
dem Innovationspreis gewürdigt würden Bildungsmaßnahmen,
"die die herkömmlichen Pfade der Wissensvermittlung verlassen,
die nicht im Kontext gesetzlicher Zuschussvorschriften subsumierbar sind
und die das Prädikat innovativ' verdienen."
Mit
einem Dank für ihre erfolgreiche Arbeit gratulierte Minister Stratmann
den diesjährigen Preisträgerinnen und Preisträgern:
Die Volkshochschule Hildesheim ("Meine Lieblingsgeschichte"),
die Kreisvolkshochschule Uelzen/Lüchow-Dannenberg
("Minus 25 & 50 plus") und die Evangelische
Erwachsenenbildung in Oldenburg ("Interkulturelles und interreligiöses
Leben und Lernen in Kindergärten")
erhielten für ihre zum Wettbewerb eingereichten Projekte den mit
insgesamt 10.000 EUR dotierten Innovationspreis.
Den
Sonderpreis "Medienkompetenz", ausgeschrieben von der nordmedia
(Mediengesellschaft Niedersachsen/Bremen) und der Niedersächsischen
Landesmedienanstalt (NLM) und mit 3.000 EUR dotiert, erhielten die Ländliche
Erwachsenbildung in Oldenburg ("Stärkung der Medienkompetenz")
und das Ludwig-Windhorst-Haus in Lingen ("On
air - Wir haben was zu sagen, wir machen Radio").
Die
Verleihung des Innovationspreises hatte Dr. Jürgen Walter, Vorsitzender
des Niedersächsischen Bundes, zuvor als den zentralen Anlass bezeichnet,
"auf die hervorragende Arbeit und auf die gelungene Bildungsleistung
unserer Einrichtungen" aufmerksam zu machen. "Gilt es, in Problemfeldern
unserer Gesellschaft wirksam Abhilfe zu schaffen, ist die niedersächsische
Erwachsenenbildung stets dicht an der Seite der Politik, um passenden
Angebote zu finden und zu offerieren", betonte Dr. Walter.
Zum
Wettbewerb unter der Schirmherrschaft von Minister Stratmann waren insgesamt
35 Beiträge eingereicht worden und habe, so Martin Kind, stellvertretender
Beiratsvorsitzende der Agentur für Erwachsenen- und Weiterbildung,
"die Aufgeschlossenheit der Erwachsenenbildung für innovative
Bildungsarbeit und für die Wahrnehmung bestimmter Themen wie der
Integration" gezeigt.
Der Begriff "Integration" sei dabei bewusst weit gefasst worden
- es sei neben der Integration von Migranten und Migrantinnen und von
Behinderten auch um die Zusammenführung jüngerer und älterer
Mitbürger gegangen. Vielfältig und qualitativ hochwertig sei
auch die Bildungsarbeit zur Medienkompetenz. Zu seinem Engagement verwies
Martin Kind auf den großen Stellenwert von Weiterbildung und Qualitätsentwicklung
auch in seinem Betrieb. Daneben müsse man, "ob in Wirtschaft,
Bildung oder Sport, Innovationen gegenüber besonders aufgeschlossen
sein."
(15.10.2007)
Einen weiteren Bericht über die Preisverleihung finden Sie auf den
Seiten der Agentur für Erwachsenen- und Weiterbildung. Für die
Weiterleitung bitte hier
klicken!
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| Veröffentlichungen |
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Kostenloser
Leitfaden zum Thema Weiterbildungsfinanzierung der Stiftung Warentest
Die Stiftung
Warentest hat in ihrer Reihe Weiterbildung
kompakt einen kostenlosen Leitfaden zum Thema Weiterbildungsfinanzierung
herausgegeben, der für Sie und Ihr Publikum sicherlich interessant
ist. Dieser Leitfaden informiert über aktuelle Förderprogramme,
darunter z.B. die neue Bildungsprämie, Bildungsgutscheine der Arbeitsagenturen,
Meister-Bafög oder Begabtenförderung. Mit dem Leitfaden werden
Finanzierungswege aufgezeigt und dadurch interessierten Verbrauchern die
Realisierung Ihrer Weiterbildungsvorhaben erleichtert. Das Dokument kann
unter http://www.test.de/weiterbildung
unentgeltlich heruntergeladen werden.
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(16.12.2008)
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Neuer
Leitfaden "WEITERBILDUNG IM BETRIEB MIT KONZEPT"
zum kostenlosen Download
Kleinere
Unternehmen und Organisationen stehen unter hohem Innovationsdruck. Ihre
Stärken und Erfolgschancen im Wettbewerb mit größeren
Unternehmen sind ihre Beweglichkeit am Markt, ihre Kundennähe und
ihre Fähigkeit, neue Wege und Marktnischen zu entdecken.
Aktuelles Knowhow und die Fachkompetenz ihrer Mitarbeiter/innen sind darum
der Schlüssel zum Erfolg kleinerer Unternehmen.
Der neue
Leitfaden "Weiterbildung im Betrieb mit Konzept" des Autorenteams
Bernhard Eul-Gombert, Alex Moll und Anne Gombert beschreibt praxisnah
den Weg zum Aufbau eines einfachen, effizienten Weiterbildungsmanagements
speziell für Unternehmen und Organisationen von drei bis dreißig
Mitarbeiter/innen.
Der Leitfaden mit vielen praktischen Planungshilfen und einem eigenen
Kapitel zur webbasierten Seminarrecherche in Bildungsdatenbanken steht
kostenlos zum Download unter http://www.egcom.de/site/weiterbildung-im-betrieb-mit-konzept/leitfaden-download.html
zur Verfügung.
Der Leitfaden
entstand als Ergebnis eines Projektes von Eul-Gombert & Gombert im
Rahmen der Initiative "Innovation Weiterbildung NRW" gefördert
mit Mitteln des Europäischen Sozialfonds und des Landes Nordrhein-Westfalen.
Gemeinsam
mit den Projektpartnern Alex Moll, move Konzeptionsentwicklung Solingen
und dem netz NRW e.V. wurde der Leitfaden in einer Reihe von Workshops
mit 20 Unternehmen entwickelt und in der Praxis getestet.
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(23.07.2007)
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Politische
Bildung in Niedersachsen
Der Vorstand
des Niedersächsischen Bundes für freie Erwachsenenbildung (nbeb)
hat in einer Erklärung vom 11. Juni 2007 die Bedeutung der politischen
Bildung für Demokratie und gesellschaftliche Entwicklung hervorgehoben
und sie als eine Kernaufgabe der öffentlichen Erwachsenenbildung
in Niedersachsen bezeichnet.
Ausgangspunkt
war eine aktuelle Untersuchung von Jörg Gapski und Jürgen Heinen-Tenrich,
"Räume der politischen Bildung. Zur
Programmpraxis in der niedersächsischen Erwachsenenbildung".
In dieser Veröffentlichung der Agentur für Erwachsenen- und
Weiterbildung werden die Entwicklung und die Profile der Themen, Methoden
und Arbeitsformen politischer Bildung beschrieben, analysiert und einige
praktische Schlussfolgerungen zur Weiterentwicklung und Förderung
gezogen.
Die Beschäftigung
mit der politischen Bildung wird in einer Fachtagung fortgeführt,
in der Befunde zur politischen Bildungsarbeit, Entwicklungsperspektiven
und Praxisbeispiele vorgestellt und erörtert werden. Die
43-seitige Broschüre "Räume politischer Bildung - Zur Programmpraxis
in der niedersächsischen Erwachsenenbildung" kann
hier als PDF abgerufen (1,4 MB) werden.
Die
Erklärung des nbeb-Vorstandes zur politischen Bildung ist hier dokumentiert
(PDF).
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| Aktionen
gegen rechte Gewalt |
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Datenbank:
Initiativen gegen Rechtsextremismus
Ob Jugendbegegnungsstätte, Beratungsstelle oder Online-Angebot: Viele
Initiativen haben dem Rechtsextremismus den Kampf angesagt. Wer sich wie
engagiert und wo Sie Hilfe für Ihre konkreten Fragen und Probleme erhalten
können, erfahren Sie hier bei der Bundeszentrale
für politische Bildung.
http://www.bpb.de/themen/Q9IP4X
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