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Bildungsprämie

Weitere Informationen auch auf den Seiten
der Agentur für Erwachsenen- u. Weiterbildung


Meldungen


Innovationspreis 2010 – Die Preisträger

Ratsdiele in Goslar

Am 1. März 2010 hat der Niedersächsische Bund für freie Erwachsenenbildung nunmehr zum dritten Mal nach den Jahren 2004 und 2007 seinen Innovationspreis unter der Schirmherrschaft des Ministers für Wissenschaft und Kultur, Herrn Lutz Stratmann, verliehen. Im Rahmen des Festaktes, der in der altehrwürdigen Ratsdiele in Goslar durchgeführt wurde, fand auch die Verleihung des Sonderpreises „Medienkompetenz“, gestiftet von der Landesmedienanstalt und der Nordmedia, statt. Der Vorsitzende des Niedersächsischen Bundes, Herr Dr. Jürgen Walter, konnte 80 Gäste aus allen Bereichen des öffentlichen Lebens, darunter einige Abgeordnete des Niedersächsischen Landtages, begrüßen. Nach einem Grußwort durch den Oberbürgermeister der Stadt Goslar, Herr Henning Binnewies, hielt Frau Prüssner, Mitglied des Landtages, die Festrede, in der sie die besondere Bedeutung der Erwachsenenbildung und der damit verbundenen Bildungsberatung hervorhob. Die Bildung ist als gesellschaftliche Aufgabe optimal zu organisieren und zu koordinieren. Lernen endet nicht mit dem Abschluss einer Berufsausbildung oder des Studiums. Aus der Hand des Ministers erhielten die von einer unabhängigen Jury vorgeschlagenen Preisträgerinnen ihre Auszeichnung.


Je 3.000 Euro gingen an die
 
Frau Prüssner, MdL
   

  • KEB, Bildungswerk KEB Emsland Mitte e.V., für das Projekt: „Hauswirtschaftliche Betreuung und Versorgung in landwirtschaftlichen Betrieben“


  • VHS Hildesheim, für das Projekt: „Bildungsberatung heute, Wege öffnen – Möglichkeiten sehen – Veränderungen wagen“


Den Sonderpreis „Medien-kompetenz“, dotiert mit 1.500 Euro, erhielt die
  • VHS Landkreis Goslar für das Projekt: „Volkshochschule im Secondlife“


Der Innovationspreis hatte das Thema „Beratung“. Damit sollte eine enge Verzahnung zur derzeitigen politischen Schwerpunktsetzung erreicht werden.

Neben den o. a. Projekten lagen der Jury weitere Projekte zur Beurteilung vor:

  • BV Arbeit und Leben Koordinierungsstelle Frau und Wirtschaft, Wolfsburg-Gifhorn „Neu starten“


  • BV Arbeit und Leben Koordinierungsstelle Frau und Wirtschaft, Wolfsburg-Gifhorn, „Expertenforum Personal Wolfsburg“


  • BV Arbeit und Leben Niedersachsen Ost GmbH Abt. Arbeitsstelle Rechtsextremismus und Gewalt „Arbeiten in demokratischer Kultur“ Service- und Beratungsstelle „Rechtsextremismus“ in der Schnittstelle zu Beruf und Ausbildung.


  • BV Arbeit und Leben Niedersachsen Ost GmbH Abt. Arbeitsstelle Rechtsextremismus und Gewalt „Wege aus der rechten Szene“ Beratung, Information und Qualifizierung als komplexes Angebot politischer Bildung zum Thema Rechtsextremismus


  • - Volkshochschule Celle „Bildungsberatung. Erfolgreich lernen in der Volkshochschule. Beratungsstruktur der Volkshochschule Celle“

  • Volkshochschule Braunschweig „Bildungsberatung in der Volkshochschule Braunschweig: teilnehmerorientiert – integriert – mehrsprachig – vernetzt“


  • Bildungs- und Tagungszentrum Heimvolkshochschule Springe „Bildungsberatung: Weiterbilder im Betrieb“


  • Lutherische Heimvolkshochschule Hermannsberg „Moving Times – Zeit für Veränderung“

Wie Herr Dr. Walter in seiner Begrüßungsrede hervorhob, war die Auswahl der auszuzeichnenden Projekte wegen des allgemeinen hohen Qualitätsstandards eine besondere Herausforderung für die Jurymitglieder. Der Minister für Wirtschaft und Kultur ergänzte im Rahmen der Preisverleihung, dass mit den Auszeichnungen auch immer Anreize zur Neuausrichtung wichtiger Angebotssegmente in diesem Bildungsbereich gegeben werden. Im Anschluss an die Veranstaltung hatte der Niedersächsische Bund zu einem Empfang in die benachbarte Marienkapelle eingeladen.



(05.03.2010)


Oberbürgermeister Binnewies, Goslar
Preisträgerin VHS Hildesheim
Preisträgerin Kath. Erw.Bildung Emsland-Mitte
Preisträgerin VHS Goslar
 

 

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„40 Jahre gesetzliche Regelung der Erwachsenenbildung in Niedersachsen“


Am 13. Januar 1970 wurde das Gesetz zur Förderung der Erwachsenenbildung verkündet. Damit hatte das Land Niedersachsen gesetzliches Neuland betreten und eine Vorreiterrolle inne.
Der 40. Jahrestag war Anlass für den Niedersächsischen Bund für freie Erwachsenenbildung e.V., einen Festakt mit dem Titel „40 Jahre gesetzliche Regelung der Erwachsenenbildung in Niedersachsen“ im Niedersächsischen Landtag durchzuführen.

Der Vorsitzende des Niedersächsischen Bundes, Herr Dr. Jürgen Walter, konnte im voll besetzten Plenarsaal eine große Anzahl von Gästen begrüßen. Der Einladung waren Vertreterinnen und Vertreter der Politik, der Wirtschaft, der Kirche und der Gewerkschaften sowie der Erwachsenenbildungseinrichtungen gefolgt. Darüber hinaus waren auch viele Ehemalige unter den Gästen anzutreffen.
Herr Dr. Walter führte in seinem Grußwort aus, dass die Erwachsenen- bildung mit diesem Gesetz erstmalig einen Rechtsanspruch auf finanzielle Leistungen hatte. Das verschaffte den niedersächsischen Einrichtungen eine Basis, die bisher in diesem Bildungsbereich unbekannt war.

In dem folgenden Grußwort des Ministers für Wissenschaft und Kultur, Herrn Lutz Stratmann, betonte dieser die besondere Bedeutung der Erwachsenenbildung als 4. Säule des Bildungswesens. Nach seinen Worten wurde mit der Verabschiedung des Gesetzes eine Erfolgsgeschichte eingeleitet. Auf der Grundlage der geltenden Regelungen wird die Erwachsenenbildung über das bisherige Spektrum hinaus auf weiteren Feldern, wie den Bereichen „Offene Hochschule“ sowie „Frühkindliche Bildung und Entwicklung“ wesentlich mitarbeiten.

Die Festrede des Landtagspräsidenten, Herrn Hermann Dinkla, stand ganz im Zeichen einer Darstellung der Entwicklung zu diesem Gesetz und einer kurzen Zeitreise durch 40 Jahre gesetzlich geregelte Erwachsenenbildung.
Landtagspräsident Dinkla: „Die Erwachsenenbildung ist ein großes Thema unserer Zeit und eine der zentralen Herausforderungen in Zukunft. Insbesondere aufgrund der immer weiter voranschreitenden Globalisierung und einer damit einhergehenden Vernetzung über Grenzen hinweg wird der Stellenwert der Erwachsenenbildung in Zukunft deutlich steigen – für den einzelnen von uns ebenso wie für die Gesellschaft insgesamt. Es ist ein gutes Zeichen, dass Niedersachsen dies frühzeitig erkannt hat und vor vierzig Jahren bereits entsprechende gesetzliche Regelungen getroffen hat, die sich bewährt haben.“


Im Rahmen des Festaktes wurde Herrn Prof. em. Dr. Horst Siebert, Leibniz Universität Hannover, die Ehrennadel des Niedersächsischen Bundes für freie Erwachsenenbildung e.V. durch Herrn Dr. Walter verliehen. In seiner Laudatio hob Herr Dr. Walter die besonderen Verdienste des Herrn Prof. Dr. Siebert um die Erwachsenenbildung hervor.

Die Veranstaltung wurde abgerundet mit einer musikalischen Begleitung duch das Bonsay Quartett.
Im Anschluss trafen sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu einem Empfang im Foyer des Landtags.

 




(27.01.2010)

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P
arlamentarischer Abend: Große Beteiligung und große Übereinstimmung in Sachen Erwachsenenbildung

Im Zeichen großer Anerkennung durch die Politik und großer Übereinstimmung über die weitere Förderung und Entwicklung der Erwachsenenbildung in Niedersachsen stand der Parlamentarische Abend, zu dem der Niedersächsische Bund für freie Erwachsenenbildung am 12. Mai 2009 ins Restaurant Leineschloss in Hannover eingeladen hatte.

Vor über einhundert Gästen, darunter die erwachsenenbildungspolitischen Sprecher/-innen der Landtagsfraktionen, betonte Dr. Jürgen Walter, Vorsitzender des Niedersächsischen Bundes, die gute Zusammenarbeit mit Ministerium und Politik in den vergangenen Jahren. Das seinerzeit einstimmig verabschiedete Gesetz (NEBG) habe seine Bewährungsprobe bestanden, Veränderungen seien angesichts der erreichten Rechts- und Planungssicherheit nicht angezeigt, vielmehr lasse sich vieles auf der Ebene von Vereinbarungen und Verträgen regeln. Die neu gegründete Agentur für Erwachsenen- und Weiterbildung könne auf ihre ersten drei erfolgreichen Arbeitsjahre zurückblicken, neue Aufgaben kämen auf sie ebenso wie auf die gesamte Erwachsenenbildung in den Bereichen Offene Hochschule, Zweiter Bildungsweg und Politische Bildung zu. Zu wünschen wäre auch in Zukunft eine angemessene Erhöhung der Fördermittel; vor allem, so forderte Dr. Walter abschließend, sollten die Mittelansätze für die Erwachsenenbildung nicht mehr Teil des Subventionsberichts sein.

David McAllister, Vorsitzender der CDU-Landtagsfraktion, bezeichnete in seiner Rede die Erwachsenenbildung als die vierte Säule im Bildungssystem und bedankte sich bei den anwesenden EB-Verantwortlichen für ihre Arbeit und hob ausdrücklich die erfolgreiche Positionierung der Agentur hervor. Auf die Forderung von Dr. Walter eingehend sicherte er zu, in Sachen Subventionsbericht einen neuen Anlauf nehmen zu wollen. An eine Novellierung des NEBG werde zudem in seiner Fraktionen nicht gedacht. In der gegenwärtigen Krise und angesichts der anstehenden Steuerschätzung sei es aber nicht möglich, seriöse Aussagen zur Entwicklung des Landeshaushalts zu machen. Lebenslanges Lernen und Bildung seien für ihn Voraussetzung einer Teilhabe an Demokratie und Gesellschaft; die Bildungspolitik stehe hier weiterhin vor großen Herausforderungen und werde auch künftig die Erwachsenenbildung unterstützen.

Lutz Stratmann, Minister für Wissenschaft und Kultur, fasste seine Würdigung der Entwicklung seit dem Parlamentarischen Abend vor zwei Jahren in den Satz: "Die Offensivkraft der Erwachsenenbildung strahlt in Niedersachsen auf die gesamte Bildungslandschaft aus."
Anlass für eine Novellierung sehe er ebenfalls nicht, dank der guten Beziehungen zum Niedersächsischen Bund und zur mittlerweile institutionell anerkannten und etablierten Agentur ließen sich notwendige Regelungen unterhalb des Gesetzes vereinbaren. Einen besonderen Dank wolle er dabei den beiden Geschäftsführern der Agentur, Bernd Rebens und Detlef Grote, und allen Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen für ihre hervorragende Arbeit aussprechen. Nachdem in Sachen frühkindlicher Bildung, politischer Bildung und Mittelaufstockung vieles neu auf den Weg gebracht worden sei, stünden jetzt die Offene Hochschule, der Zweite Bildungsweg und die Bildungsberatung auf der Agenda. Die Durchlässigkeit des Bildungssystems sei dabei das Leitthema. Trotz der Finanzkrise könne die Erwachsenenbildung von einer Förderkontinuität ausgehen.

Bernd Rebens dankte den beiden Gastrednern für die Anerkennung und Ermutigung und lud damit alle Anwesenden zu weiteren Gesprächen in kleineren Runden ein.

 

 

 

 

(15.05.2009)

 

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Durchlässigkeit von beruflicher zur akademischen Bildung erhöhen

Berufliche Kompetenzen müssen für das Studium anerkannt werden "Abschlüsse müssen zu Anschlüssen führen, und kein Abschluss darf eine Sackgasse werden. Unser Motto lautet ,Aufstieg durch Bildung'. Deshalb müssen berufliche Qualifikationen für Studiengänge anerkannt werden. Nur so schaffen wir eine Durchlässigkeit von der beruflichen zur akademischen Bildung", sagte Andreas Storm, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), am Mittwoch auf der Fachtagung "Anrechung beruflicher Kompetenzen auf Hochschulstudiengänge" (ANKOM). Dabei wurden die Ergebnisse der gleichnamigen Initiative des BMBF vorgestellt.

Die elf regionale Entwicklungsprojekte umfassende Initiative verfolgt das Ziel, Bildungswege zu öffnen und durchlässiger zu gestalten. Storm: "Gleichwertige berufliche Qualifikationen sollen von den Hochschulen auf die Studienleistung angerechnet werden. Unsere Initiative hat dazu geführt, dass bereits zehn Hochschulen ein Verfahren für die Anrechnung beruflicher Kompetenzen eingeführt haben. Somit können Bachelor-Studiengänge von Studierenden, die bereits einen Beruf erlernt haben, schneller abgeschlossen werden. Damit wird der Hochschulzugang für erfolgreiche Absolventen des beruflichen Bildungssystems wesentlich attraktiver."

So erhalten beispielsweise Erzieher an der Alice-Salomon Fachhochschule Berlin beim Bachelor-Studiengang "Erziehung und Bildung im Kindesalter" bei Aufnahme des Studiums 90 von erforderlichen 210 Leistungspunkte. "Das sind bereits 43 Prozent der benötigten Punkte, die zu einem erfolgreichen Abschluss führen", sagte Storm. Und noch ein Beispiel: Wer eine kaufmännische Fortbildung hat, kann an der Universität Oldenburg den Bachelor-Studiengang "Business Administration", für den 180 Leistungspunkte erreicht werden müssen, mit bis zu 64 Punkten starten.

"Unser Ziel ist klar: Wir wollen den Anrechnungsgedanken bei Praktikern und Entscheidungsträgern im Bildungssystem, in der Wirtschaft und in der Bildungspolitik verankern. Mit dieser Initiative und der heutigen Fachtagung sind wir dem Ziel ein großes Stück nähergekommen", betonte Storm.

Weitere Informationen zur ANKOM-Initiative finden Sie im Internet unter http://ankom.his.de

(Pressemitteilung des BMBF vom 13.05.2009)
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Gemeinsam für musikalische Bildung:
Agentur für Erwachsenen-und Weiterbildung und der Landesverband niedersächsischer Musikschulen unterzeichnen Kooperationsvereinbarung

Die Agentur für Erwachsenen-und Weiterbildung beim Niedersächsischen Bund für freie Erwachsenenbildung e. V. und der Landesverband niedersächsischer Musikschulen haben am 7. Januar 2009 eine Kooperationsvereinbarung unterzeichnet, um die musikalische Bildung in Niedersachsen weiter voranzubringen.

Beide Dachverbände wollen eng zusammen arbeiten, um für die Menschen vor Ort ein möglichst umfassendes und qualitativ hochwertiges Angebot im Bereich der musisch-kulturellen Bildung aufzubauen. Ein Schwerpunkt der Zusammenarbeit soll die frühkindliche Bildung sein. Dabei nimmt das im vergangenen Jahr gegründete Niedersächsische Institut für frühkindliche Bildung und Entwicklung (nifbe) eine Schlüsselrolle ein. So wollen die Einrichtungen der Dachverbände unter anderem Weiterbildungs-angebote für Musikpädagogen und Erzieherinnen konzipieren und einrichten.

An der Unterzeichnung nahmen die Präsidentin des Landesverbandes der niedersächsischen Musikschulen, Gitta Connemann MdB, Dr. Jürgen Walter, Vorsitzender des Niedersächsischen Bundes für freie Erwachsenenbildung, Dr. Annette Schwandner und Eugen Gehlenborg, Ministerium für Wissenschaft und Kultur, der Vorsitzende des Landesverbandes, Herr Ernst Neuhäuser und dessen Geschäftsführer Herr Klaus Bredl sowie der Geschäftsführer der Agentur, Herr Detlef Grote, teil.
Gitta Connemann meinte aus Anlass der Unterzeichnung: "Die gezielte Förderung der frühkindlichen Bildung ist eine der vordringlichen Aufgaben, der wir uns stellen müssen. Bereits heute übernehmen Musikschulen eine wichtige Bildungsaufgabe in Kindertageseinrichtungen und Schulen. Dieses Engagement wird in den kommenden Jahren stark wachsen und muss deshalb von einem fundierten pädagogischen Weiterbildungsangebot gestützt werden. Diese und auch weitere Aufgaben können ideal von Einrichtungen der Erwachsenenbildung und Musikschulen gemeinsam bewältigt werden." Herr Dr. Jürgen Walter betonte, dass dieser Kooperation eine ganz besondere Bedeutung beizumessen sei. Die bisherige gute Zusammenarbeit der Einrichtungen vor Ort wird durch die Vereinbarung auf Dachverbandsebene einen zusätzlichen Schub erhalten. Es ist dabei insbesondere an Angebote im Rahmen der Mitarbeiterfortbildung zu denken.

Dr. Annette Schwandner begrüßte die Allianz: "Die Vernetzung dieser wichtigen Akteure der Bildungslandschaft schafft die Grundlage für die erfolgreiche Umsetzung der Qualifizierungsprojekte im musisch-kulturellen Bereich."

Der Wortlaut der Kooperationsvereinbarung kann hier abgerufen werden.

Kontakt:
Landesverband niedersächsischer Musikschulen e.V., Klaus Bredl (Geschäftsführer) Arnswaldtstr. 28, 30159 Hannover, info@musikschulen-niedersachsen.de www.musikschulen-niedersachsen.de
Agentur für Erwachsenen-und Weiterbildung, Detlef Grote (Geschäftsführer) Bödekerstr. 18, 30171 Hannover, info@aewb-nds.de, www.aewb-nds.de

(14.01.2009)
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"Ehrennadel der niedersächsischen Erwachsenenbildung erstmalig verliehen"

Im Rahmen der Vorstandssitzung am 16.12.2008 hat der Vorsitzende des Niedersächsischen Bundes für freie Erwachsenenbildung, Herr Dr. Jürgen Walter, die "Ehrennadel der niedersächsischen Erwachsenenbildung" in Verbindung mit der Skulptur "Erwachsenenbildung" dem früheren Leitenden Direktor der Katholischen Erwachsenenbildung, Herrn Hubert Stuntebeck, überreicht.
Die Verleihung der Ehrennadel wird vom Vorstand des Niedersächsischen Bundes an Persönlichkeiten verliehen, die sich um die niedersächsische Erwachsenenbildung in einer Weise verdient gemacht haben, von der exemplarisch Wirkung ausgeht. Herr Stuntebeck ist der erste Träger dieser besonderen Auszeichnung. Er war von 1987 bis 2008 Leitender Direktor der Katholischen Erwachsenenbildung. Er hat neben dieser Tätigkeit in vielen Gremien der Erwachsenenbildung über die Grenze des Landes hinaus entscheidend mitgewirkt, so u. a. auch in der Katholischen Bundesarbeitsgemeinschaft für Erwachsenenbildung (KBE).
In seiner Laudatio wurde von Herrn Dr. Walter darauf hingewiesen, dass die Impulse, die Herr Stuntebeck gesetzt hat, in besonderer Weise dazu beigetragen haben, die Entwicklung der niedersächsischen Erwachsenenbildung positiv zu gestalten.

(18.12.2008)

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Auszeichnung für VNB-Lernausstellung zum Thema AIDS am 01.12.2008

Die mobile Lernausstellung des Vereins Niedersächsischer Bildungsinitiativen (VNB) zum Thema Aids wurde am 01.12.2008 in Aachen auszeichnet. Der Aids-Truck ging als Sieger aus mehr als 2000 Projekten beim Wettbewerb "Deutschland - Land der Ideen" hervor; ausgewählt von einer Jury aus Wirtschaft und Kultur.

Der Aids-Truck ist eine neue Form von Ausstellung für junge Leute: multimedial- und erlebnisorientiert gestaltet, in einen Großraumtruck eingebaut und unterwegs von Ort zu Ort. Die Ausstellung ermöglicht Jugendlichen am Beispiel eines Jungen aus Südafrika und eines Mädchens aus Uganda einen Einblick in die Lebenswelt ihrer afrikanischen Altersgenossen, der sie mit den Folgen von HIV/Aids konfrontiert, aber auch Wege aufzeigt, wie man der Krankheit entgegen treten kann.

Weitere Informationen auf der Homepage des VNB: http://www.vnb.de/menue/bildungsangebote/ausstellungen/aids.html

03.12.2008
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Innovationspreis 2010

Fortbildungen

Das Fortbildungsprogramm der Agentur für Erwachsenen- und Weiterbildung 2009/2010

Das neue Fortbildungsprogramm der Agentur für Erwachsenen- und Weiterbildung für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der niedersächsischen Erwachsenenbildung ist erschienen. Mit fast 120 Seiten und rund 270 Fortbildungsangeboten für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Erwachsenen- und Weiterbildung ist es erneut umfangreicher als das vorangegangene und präsentiert Ihnen eine Fülle von Angeboten für die unterschiedlichen Arbeits- und Aufgabenbereiche der Erwachsenenbildung. Die Spannbreite reicht von aktuellen Themen und Entwicklungen bis hin zu Grundqualifikationen für das Lehren und Lernen mit Erwachsenen.

...weitere Informationen und das Programm auf der Internetseite der Agentur


"Kampagne M"
Entwicklung und Förderung der Medienkompetenz in der Erwachsenenbildung

Gemeinsam mit der Niedersächsische Landesmedienanstalt führt die Agentur für Erwachsenen- und Weiterbildung Niedersachsen die "Kampagne M" durch. Ziel ist es, das Thema "Medien" verstärkt in die Arbeit der niedersächsischen Erwachsenenbildungseinrichtungen zu integrieren.
Die "Kampagne M" bietet den teilnehmenden Einrichtungen der Erwachsenenbildung einen Katalog mit medienpädagogischen Informations- und Beratungsangeboten, die kostenlos vor Ort eingesetzt werden können, einen Qualifizierungs-Lehrgang für Dozenten/-innen und pädagogische Mitarbeiter/-innen der Einrichtung sowie Materialien für die Öffentlichkeitsarbeit und Beratung bei der Umsetzung medienpädagogischer Maßnahmen.

...weitere Informationen auf der Internetseite der Agentur

...Presseinformation der Nds. Landesmedienanstalt vom 15.05.2008 (PDF)


(18.05.2008)


Anerkennung beruflicher Kompetenzen für Weiterbildner im MBA Bildungsmanagement


Weiterbildender internetgestützter Studiengang MASTER OF BUSINESS ADMINISTRATIONDie Universität Oldenburg stellt sich den Anforderungen des Bologna-Prozesses und erkennt die von Studierenden eingebrachten beruflichen Kompetenzen an. Dies gilt für den berufsbegleitenden Master-Studiengang Bildungsmanagement, in dem (zukünftige) Bildungsmanager/innen in Weiterbildung, Hochschulen und Wissenschaftseinrichtungen aus- und weitergebildet werden. "Weiterbildner können berufliche Erfahrungen", so Prof. Dr. Anke Hanft, wissenschaftliche Leiterin des Studiengangs, "auf ihr Studium anrechnen lassen. Dadurch kann sich die Studienzeit teilweise erheblich verkürzen." Formell und informell erworbene Kompetenzen können, wenn ihre Gleichwertigkeit mit den im Studium vermittelten Inhalten nachgewiesen wird, in Form von Kreditpunkten auf das Studium angerechnet werden. Damit werden außerhalb der Universität erworbene Erfahrungen aufgewertet und Übergänge zwischen Berufstätigkeit und Studium erleichtert.

Die Universität Oldenburg entspricht damit als eine der ersten Hochschulen einer zentralen Anforderung des Bologna-Prozesses zur Förderung des lifelong learnings: Berufstätigkeit und Studium enger miteinander zu verzahnen und die Barrieren für berufstätige Studieninteressierte zum (Wieder-)Einstieg in ein Hochschulstudium zu verringern. Im Rahmen eines BMBF-Projektes werden an der Universität Oldenburg derzeit Verfahren entwickelt, die die Anerkennung von Vorleistungen über die bislang übliche Einzelfallprüfung hinaus systematisieren. Derzeit nutzen u.a. Weiterbildungsreferenten, Fachbereichsleiterinnen, Berater, Trainerinnen, Produktmanager und Geschäftsführerinnen das Studienangebot, um den akademischen Abschluss "Master of Business Administration" im Bereich Bildungsmanagement an der Universität Oldenburg zu erwerben.

Der berufsbegleitende und internetgestützte Studiengang bietet eine enge Verzahnung zwischen Praxis und universitärer Lehre: Die Bildungsmanager erweitern ihr Fachwissen gezielt und bringen es in ihre Organisation ein. Eine Studentin bestätigt dies: "Die Studieninhalte enthalten für mich neben neuen Informationen und Erkenntnissen oft genau den theoretischen Hintergrund, den ich brauche, um meine berufliche Praxis weiter zu entwickeln." Während des gesamten Studiums sind die Studierenden in ein Kompetenznetzwerk aus Dozenten, Mentoren und Mit-Studierenden eingebunden. Die Kommunikation findet meist zeit- und ortsunabhängig über Internet statt, Präsenzphasen und Studienmaterialien runden das speziell auf berufstätige Bildungsmanager zugeschnittene didaktische Design ab.

Weitere Informationen unter www.mba.uni-oldenburg.de

(31.01.06)

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Initiativen und Projekte


"FFZ - Fachkräfte.Familie.Zukunft. Unternehmen erfolgreich gestalten durch audit berufundfamilie, Qualifizierung und Vernetzung" ist ein aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds und des Landes Niedersachsen gefördertes Projekt.

Seit Juli 2009 bis zum 31. Dezember 2011 bietet das Projekt zur Verbesserung der Vereinbarkeit von Beruf und Familie in kleinen und mittleren Unternehmen in Niedersachsen folgende Leistungen an:

  • Förderung des audit berufundfamilie zu 50 %
  • kostengünstige Qualifizierungsmodule für Führungskräfte und Projektverantwortliche
  • kostenlose Vernetzung von Unternehmen durch regionale Veranstaltungen
  • kostengünstige Erfolgskontrolle anhand von Beschäftigtenbefragungen

Erfolgreiche Unternehmen haben erkannt, dass Investitionen in eine familienbewusste Personalpolitik sich rechnen. Sie verschaffen Vorteile im Wettbewerb um qualifizierte Fachkräfte, steigern die Attraktivität des Unternehmens, erhöhen die Zufriedenheit von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und senken die Krankheits- und Fluktuationsrate.

Getragen wird das Projekt von der Gesellschaft für Qualitätsentwicklung mbH, deren Gesellschafter der Niedersächsische Bund für freie Erwachsenenbildung e.V., die Bildungsvereinigung Arbeit und Leben e.V. und der Unternehmerverband Einzelhandel Nordwest e.V. sind.

Weitere Informationen erhalten sie auf www.ffz-nds.de

(07.11.2009)

Neues Online-Angebot

Den Schulabschluss nachholen wird einfacher

Wer einen Hauptschulabschluss nachholen möchte, erhält jetzt zusätzliche Unterstützung. Das Lernportal "ich-will-lernen.de" des Deutschen Volkshochschul-Verbandes (DVV) wird um eine wesentliche Funktion erweitert: In dem Bereich "Förderung der Abschluss- und Beschäftigungsfähigkeit" finden Interessierte ab sofort Hilfe bei der Vorbereitung auf einen Hauptschulabschluss.

"Wir wollen Wege aufzeigen, wie sich ein Schulabschluss einfacher nachholen lässt", sagte Staatssekretärin Cornelia Quennet-Thielen vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF). "Das neue Angebot hilft jungen Menschen, ihre zweite Chance auf einen Schulabschluss zu nutzen und sich damit auch für eine Berufsausbildung zu qualifizieren." Das vom BMBF geförderte Lernportal "ich-will-lernen.de" bietet kostenlos interaktive Lernmaterialien an - Schwerpunkte sind Deutsch, Mathematik und Englisch.

Die Bundesregierung hat als Beitrag zur Weltalphabetisierungsdekade einen eigenen Förderschwerpunkt zu diesem Thema eingerichtet. Dabei geht es um Forschungs- und Entwicklungsaufgaben bei der Alphabetisierung und Grundbildung von Erwachsenen. Im Zeitraum von 2007 bis 2012 unterstützt das BMBF 27 Verbundvorhaben mit mehr als 100 Einzelprojekten mit insgesamt mehr als 30 Millionen Euro. In diesen Projekten haben sich Einrichtungen aus der Wissenschaft und der Weiterbildungspraxis zusammengeschlossen, um gemeinsam neue Wege bei der Arbeit für die Grundbildung von Erwachsenen zu gehen.

(Pressemitteilung des BMBF vom 22.01.2009)

Links:
Deutscher Volkshochschul-Verband e. V.
DVV-Projekt: Portal Zweite Chance Online
Lernportal: "ich-will-lernen.de"

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Frauenfachtagung zum Thema "Theorie und Praxis des Netzwerkens" am 14. Juni 2007

Kunstvoll Klüngeln
von Katharina Sieckmann

Netzwerken, "Networking", Klüngeln, Vitamin B: Wie man es auch nennt, das Thema scheint gerade von großem Interesse zu sein. An diesem sonnigen Donnerstag im Juni sind mehr alshundert Frauen in das Veranstaltungszentrum Rotation in den ver.di Höfen an der Goseriede gekommen. Die übergeordnete Arbeitsgruppe für Frauenbildung des Niedersächsischen Bundes für freie Erwachsenenbildung (nbeb e.V.) hat zu einer Fachtagung zum Thema "Netze knüpfen statt alleine kämpfen: Theorie und Praxis des Netzwerkens" eingeladen.

  • Wie entstehen Netzwerke?
  • Wie gründen Frauen ein neues Netzwerk?
  • Was ist für den Erfolg eines Netzwerkes wichtig?
  • Wie werden Störfaktoren in einem Netzwerk bewältigt?
  • Wie gehen Frauen mit Macht und Konkurrenz im Netzwerk um?
  • Wie gelingt Kooperation statt Konkurrenz?

Anhand dieser Fragen werden theoretische Aspekte von Netzwerken hinterfragt, Chancen und Schwierigkeiten diskutiert und das konkrete Handwerkszeug zum praktischen Vernetzen vermittelt.

Christine Etz von der Agentur für Erwachsenen- und Weiterbildung in Niedersachsen: "Für Männer ist es oft selbstverständlich, Kontakte zu nutzen. Seit Urzeiten tun sie sich in Seilschaften und
Verbindungen zusammen, während Frauen häufig ein schlechtes Gewissen haben, wenn sie ‚Vitamin B' für ihr Weiterkommen nutzen. Zum Glück ändert sich das mehr und mehr und Frauen tun sich immer selbstverständlicher mit Gleichgesinnten zusammen, um Ziele gemeinsam zu verwirklichen."

Prof. Dr. Tilly Miller ist die erste Referentin an diesem Tag. Sie lehrt an der Katholischen Stiftungsfachhochschule in München und hat sich mit den theoretischen Aspekten von Netzwerken beschäftigt. Wasmacht Netzwerke stabil? Wie gehen die Beteiligten mit Macht in Netzwerken um? Das sind einige Fragen, die die Professorin für Sozialarbeit untersucht. In ihrem Vortrag "Netzwerke, Netzwerkgesellschaften und neue Konfigurationen der Macht" präsentiert sie Ergebnisse:

"Netzwerke sind Strukturprinzipien, in denen moderne Antworten auf komplexe Probleme unserer Zeit gesucht werden", erläutert Prof. Dr. Tilly Miller ihre Forschungen."Bei allen Erfolgsgeschichten darf man nicht vergessen, dass Netzwerke auch Schattenseiten haben können. Häufig sind sie Orte der Macht und je stärker die Machtzentren sind, um so mehr leidet das Vertrauen. Das ist deswegen problematisch, weil Netzwerke so sehr angewiesen sind auf eine gewisse Kultur der Verbindlichkeit und des Vertrauens."
Bei der theoretischen Analyse von Netzwerken unterscheidet Miller zwischen harten und weichen Faktoren. Ein klarer Zweck, realistische Aufgaben, eine funktionsfähige Struktur, konkrete Vereinbarungen und ausreichende Ressourcen sind für sie harte Faktoren, die für ein erfolgreiches Netzwerk unabdingbar sind. Kommunikation und Kooperation, eine passende Zusammensetzung, ein vertrauensvolles Miteinander sowie das Ausbalancieren von Machtstrukturen sind dagegen ‚weiche' Aspekte, die stimmen müssen.

Nach diesem Vortrag gehen die Frauen in Arbeitsgruppen, wo die Vertreterinnen von etablierten Frauennetzwerken über ihre Arbeit und ihre Erfahrungen berichten.

Christine Etz: "Wir haben Claudia Weinzierl von den "Schönfärberinnen", Ulrike Kessler vom "FrauenSeminarFinder" und Cornelia Claus vom "GründerinnenConsult" eingeladen, um an deren Netzwerken zu zeigen, dass in der Welt der Frauennetzwerke einiges in Bewegung ist." In kleinerer Runde werden hier die Thesen des Vortrags von Prof. Dr. Tilly Miller diskutiert. Die persönliche Sicht der einzelnen Frauen und die individuellen Erfahrungen die sie mit Höhen und Tiefen in ihrem Netzwerk gemacht haben, machen das Thema lebendig.
Die Arbeit in diesen Kleingruppen ist so anregend, dass auch in der darauf folgenden Mittagspause überall lebhafteGespräche entstehen. Manche Frau freut sich, ein bekanntes Gesicht wieder zu sehen. Aber auch neue Kontakte zu knüpfen ist in dieser Umgebung keine Schwierigkeit.

Am Büfett mit mediterranen Köstlichkeiten können sich alle stärken, um neuen Schwung für den Nachmittag zu bekommen.

Auch die zweite Referentin dieser Fachtagung, Anni Hausladen, Coach und Autorin des Buches "Die Kunst des Klüngelns: Erfolgsstrategien für Frauen", zieht die Zuhörerinnen in ihren Bann. "Netzwerken ist wie ein Pingpong-Spiel. Es geht Hin und Her. Ich denke an dich, du denkst an mich. Du hilfst mir, ich helfe dir. Es ist immer wichtig, dass man die Bemühungen der anderen nicht selbstverständlich hinnimmt. Man muss zeigen, dass man sie zu schätzen weiß, was am besten gelingt, wenn man sich mit eigenem Engagement bei der Person revanchiert."


Die quirlige Rheinländerin ist Netzwerkexpertin und bevorzugt den Begriff des ‚Klüngelns'. In ihrem Buch "Die Kunst des Klüngelns: Erfolgsstrategien für Frauen" fordert sie das Ende der Bescheidenheit. Praxisnah und unterhaltsam führt Hausladen ihre Leserinnen und Leser an das Thema Netzwerken heran.


Hausladens Devise: Je konkreter die Ziele, umso gezielter das Klüngeln. Anstatt also zu verbreiten, dass man eine kreative Arbeit suche, ist es hilfreicher zu sagen, dass man gern für 20 Stunden pro Woche in einem Blumenladen arbeiten möchte.
Anni Hausladen: "Wir müssen uns immer wieder klarmachen, dass jeder Mensch ungefähr 500 Kontakte hat. Das bedeutet, dass wir alle weltweit vernetzt sind. Es gibt immer jemand, die jemanden kennt, der mit jemandem verwandt ist, der genau so ein Laptop hat, wie ich es suche. Oder deren Tante eine Aushilfskraft in ihrem Schreibwarenladen sucht, der direkt bei mir um die Ecke ist. Wir fangen dann an zu denken, wenn uns jemand eineAufgabe gibt. Völlig egal, ob diejenige einen Kindergartenplatz sucht oder eine Wohnung oder eine Konzertkarte."


Grundsätzlich sollte man einige Dinge bedenken, bevor es ans Klüngeln geht. Erstens: Was möchte ich? Wie kann ich mein Ziel formulieren? Zweitens: Was sind meine Stärken? Womit kann ich mich in einem Netzwerk einbringen? Was kann ich anderen Menschengeben? Drittens: Neugierig und kommunikativ sein und reden, reden, reden. Oftmals ist es so, dass Frauen gern über ihre Probleme und Schwächen reden, anstatt ganz bewusst ihre Erfolge und Stärken in den Vordergrund zu stellen. Wenn man sich an diese Frauen erinnert, dann weiß man zwar, was sie für Probleme haben, aber nicht welche Kompetenzen sie auszeichnen. Frauen müssen selbstbewusster mit ihren Erfolgserlebnissen umgehen. Sie sollten ihre Visionen und Ziele mitteilen, anstatt, wie so häufig, die Opferrolle einzunehmen und zu klagen.

Ein wichtiges Element auf dem Weg zu einem neuen Kontakt ist die Kunst des Smalltalks. Und wenn man Anni Hausladen reden hört, ist auch das offensichtlich etwas, was viel Schwung und Spaß ins Leben bringen kann: "Fürs Klüngeln ist es wichtig, dassman die positiven Dinge sieht. Reden Sie einfach drauflos. Suchen Sie sich eine Person aus, die Sie bisher nur grüßen und üben Sie Smalltalk. Ziel des Smalltalks ist es, ein gemeinsames Thema zu finden. Denken Sie nur nicht zulange über den Einstieg nach, den hat man sowieso innerhalb von drei Minuten wieder vergessen. Bemerken Sie die schöne Halskette, das sonnige Wetter, berichten Sie, dass Sie gestern die beste Pizza ihres Lebens gegessen haben oder dass es auf dem Markt köstliche Kirschen gibt. Wenn Sie erst einmal mit der anderen Person im Gespräch sind, werden Sie bald ein Thema finden, das Sie beide angeht oder interessiert. Vielleicht ist das die Grundlage für den nächsten Netzwerkknoten. Probieren Sie es aus!"

Insgesamt ist diese Fachtagung wohl ein Beweis dafür, wie konstruktiv es sein kann, wenn mehrere Personen mit gleichen Interessen an einem Strang ziehen. Netzwerken wird immer mehr zur sozialen Kompetenz, von der alle profitieren, wenn sich alle Beteiligten an die Spielregeln halten.

"Selten habe ich an einer so informativen Veranstaltung teilgenommen, die gleichzeitig so unterhaltsam war. Der Rahmen der Veranstaltung war sehr gut gewählt, vor allem das Essen war ausgesprochen lecker. Am meisten hat mich aber die Leichtigkeit fasziniert, die hier den ganzen Tag über herrschte, sowohl in den Vorträgen der Referentinnen, als auch in den Arbeitsgruppen. Ich bin mit so vielen sympathischen, engagierten Frauen ins Gespräch gekommen, dass ich richtig Lust auf Netzwerken bekommen habe!" so die abschließende Beurteilung einer Teilnehmerin.

Neugierig sein, offen bleiben, großherzig handeln: Wenn immer mehr Menschen dieses Fazit der Tagung beherzigen, dann kann einiges in Bewegung kommen!


Anni Hausladen/ Gerda Laufenberg "Die Kunst des Klüngelns: Erfolgsstrategien für Frauen". Rowohlt Verlag, 2005, 267 Seiten 8,90 Euro.
Informationen im Internet unter www.frauen-kluengeln.de

Informationen über die Arbeit von Prof. Dr. Tilly Miller unter www.ksfh.de

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Ausgezeichnet: Innovative Bildungsangebote für Integration und Medienkompetenz

Preise gehen nach Hildesheim, Uelzen, Oldenburg und Lingen
Minister Stratmann verleiht Innovationspreis 2007 des Niedersächsischen Bundes für freie Erwachsenenbildung


Innovative Bildungsangebote im Bereich Integration und Medienkompetenz hat Wissenschafts- und Kulturminister Lutz Stratmann am 15.10.2007 in Oldenburg mit dem Innovationspreis 2007 des Niedersächsischen Bundes für freie Erwachsenenbildung ausgezeichnet. Vor Gästen aus der Erwachsenen- und Weiterbildung Niedersachsens, Vertreterinnen und Vertretern der Landtagsfraktionen und dem Oberbürgermeister Prof. Dr. Gerd Schwandner bezeichnete Minister Stratmann mit Hinweis auf die Zukunftsfähigkeit der Gesellschaft Bildung als einen "lebenslangen Prozess". Die Einrichtungen der Erwachsen- und Weiterbildung seien wegen ihrer Nähe zu gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Entwicklungen sehr wichtige Partner zur Initiierung und Etablierung innovativer Bildungsprozesse: "Sie sind zum einen Orte der Zukunft für jeden Einzelnen und zum anderen auch Orte der Zukunft unserer Gesellschaft, aber auch Orte der Kommunikation untereinander."

Mit dem Innovationspreis gewürdigt würden Bildungsmaßnahmen, "die die herkömmlichen Pfade der Wissensvermittlung verlassen, die nicht im Kontext gesetzlicher Zuschussvorschriften subsumierbar sind und die das Prädikat ‚innovativ' verdienen."

Mit einem Dank für ihre erfolgreiche Arbeit gratulierte Minister Stratmann den diesjährigen Preisträgerinnen und Preisträgern:
Die Volkshochschule Hildesheim ("Meine Lieblingsgeschichte"), die Kreisvolkshochschule Uelzen/Lüchow-Dannenberg ("Minus 25 & 50 plus") und die Evangelische Erwachsenenbildung in Oldenburg ("Interkulturelles und interreligiöses Leben und Lernen in
Kindergärten") erhielten für ihre zum Wettbewerb eingereichten Projekte den mit insgesamt 10.000 EUR dotierten Innovationspreis.

Den Sonderpreis "Medienkompetenz", ausgeschrieben von der nordmedia (Mediengesellschaft Niedersachsen/Bremen) und der Niedersächsischen Landesmedienanstalt (NLM) und mit 3.000 EUR dotiert, erhielten die Ländliche Erwachsenbildung in Oldenburg ("Stärkung der Medienkompetenz") und das Ludwig-Windhorst-Haus in Lingen ("On air - Wir haben was zu sagen, wir machen Radio").

Die Verleihung des Innovationspreises hatte Dr. Jürgen Walter, Vorsitzender des Niedersächsischen Bundes, zuvor als den zentralen Anlass bezeichnet, "auf die hervorragende Arbeit und auf die gelungene Bildungsleistung unserer Einrichtungen" aufmerksam zu machen. "Gilt es, in Problemfeldern unserer Gesellschaft wirksam Abhilfe zu schaffen, ist die niedersächsische Erwachsenenbildung stets dicht an der Seite der Politik, um passenden Angebote zu finden und zu offerieren", betonte Dr. Walter.

Zum Wettbewerb unter der Schirmherrschaft von Minister Stratmann waren insgesamt 35 Beiträge eingereicht worden und habe, so Martin Kind, stellvertretender Beiratsvorsitzende der Agentur für Erwachsenen- und Weiterbildung, "die Aufgeschlossenheit der Erwachsenenbildung für innovative Bildungsarbeit und für die Wahrnehmung bestimmter Themen wie der Integration" gezeigt.
Der Begriff "Integration" sei dabei bewusst weit gefasst worden - es sei neben der Integration von Migranten und Migrantinnen und von Behinderten auch um die Zusammenführung jüngerer und älterer Mitbürger gegangen. Vielfältig und qualitativ hochwertig sei auch die Bildungsarbeit zur Medienkompetenz. Zu seinem Engagement verwies Martin Kind auf den großen Stellenwert von Weiterbildung und Qualitätsentwicklung auch in seinem Betrieb. Daneben müsse man, "ob in Wirtschaft, Bildung oder Sport, Innovationen gegenüber besonders aufgeschlossen sein."

(15.10.2007)

Einen weiteren Bericht über die Preisverleihung finden Sie auf den Seiten der Agentur für Erwachsenen- und Weiterbildung. Für die Weiterleitung bitte hier klicken!

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Veröffentlichungen

Kostenloser Leitfaden zum Thema Weiterbildungsfinanzierung der Stiftung Warentest

Die Stiftung Warentest hat in ihrer Reihe „Weiterbildung kompakt“ einen kostenlosen Leitfaden zum Thema Weiterbildungsfinanzierung herausgegeben, der für Sie und Ihr Publikum sicherlich interessant ist. Dieser Leitfaden informiert über aktuelle Förderprogramme, darunter z.B. die neue Bildungsprämie, Bildungsgutscheine der Arbeitsagenturen, Meister-Bafög oder Begabtenförderung. Mit dem Leitfaden werden Finanzierungswege aufgezeigt und dadurch interessierten Verbrauchern die Realisierung Ihrer Weiterbildungsvorhaben erleichtert. Das Dokument kann unter http://www.test.de/weiterbildung unentgeltlich heruntergeladen werden.

(16.12.2008)

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Neuer Leitfaden "WEITERBILDUNG IM BETRIEB MIT KONZEPT" zum kostenlosen Download

Kleinere Unternehmen und Organisationen stehen unter hohem Innovationsdruck. Ihre Stärken und Erfolgschancen im Wettbewerb mit größeren Unternehmen sind ihre Beweglichkeit am Markt, ihre Kundennähe und ihre Fähigkeit, neue Wege und Marktnischen zu entdecken.
Aktuelles Knowhow und die Fachkompetenz ihrer Mitarbeiter/innen sind darum der Schlüssel zum Erfolg kleinerer Unternehmen.

Der neue Leitfaden "Weiterbildung im Betrieb mit Konzept" des Autorenteams Bernhard Eul-Gombert, Alex Moll und Anne Gombert beschreibt praxisnah den Weg zum Aufbau eines einfachen, effizienten Weiterbildungsmanagements speziell für Unternehmen und Organisationen von drei bis dreißig Mitarbeiter/innen.
Der Leitfaden mit vielen praktischen Planungshilfen und einem eigenen Kapitel zur webbasierten Seminarrecherche in Bildungsdatenbanken steht kostenlos zum Download unter http://www.egcom.de/site/weiterbildung-im-betrieb-mit-konzept/leitfaden-download.html zur Verfügung.

Der Leitfaden entstand als Ergebnis eines Projektes von Eul-Gombert & Gombert im Rahmen der Initiative "Innovation Weiterbildung NRW" gefördert mit Mitteln des Europäischen Sozialfonds und des Landes Nordrhein-Westfalen.

Gemeinsam mit den Projektpartnern Alex Moll, move Konzeptionsentwicklung Solingen und dem netz NRW e.V. wurde der Leitfaden in einer Reihe von Workshops mit 20 Unternehmen entwickelt und in der Praxis getestet.

(23.07.2007)
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Politische Bildung in Niedersachsen

Der Vorstand des Niedersächsischen Bundes für freie Erwachsenenbildung (nbeb) hat in einer Erklärung vom 11. Juni 2007 die Bedeutung der politischen Bildung für Demokratie und gesellschaftliche Entwicklung hervorgehoben und sie als eine Kernaufgabe der öffentlichen Erwachsenenbildung in Niedersachsen bezeichnet.

Ausgangspunkt war eine aktuelle Untersuchung von Jörg Gapski und Jürgen Heinen-Tenrich, "Räume der politischen Bildung. Zur Programmpraxis in der niedersächsischen Erwachsenenbildung". In dieser Veröffentlichung der Agentur für Erwachsenen- und Weiterbildung werden die Entwicklung und die Profile der Themen, Methoden und Arbeitsformen politischer Bildung beschrieben, analysiert und einige praktische Schlussfolgerungen zur Weiterentwicklung und Förderung gezogen.

Die Beschäftigung mit der politischen Bildung wird in einer Fachtagung fortgeführt, in der Befunde zur politischen Bildungsarbeit, Entwicklungsperspektiven und Praxisbeispiele vorgestellt und erörtert werden. Die 43-seitige Broschüre "Räume politischer Bildung - Zur Programmpraxis in der niedersächsischen Erwachsenenbildung" kann hier als PDF abgerufen (1,4 MB) werden.

Die Erklärung des nbeb-Vorstandes zur politischen Bildung ist hier dokumentiert (PDF).

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Aktionen gegen rechte Gewalt

Datenbank: Initiativen gegen Rechtsextremismus

Ob Jugendbegegnungsstätte, Beratungsstelle oder Online-Angebot: Viele Initiativen haben dem Rechtsextremismus den Kampf angesagt. Wer sich wie engagiert und wo Sie Hilfe für Ihre konkreten Fragen und Probleme erhalten können, erfahren Sie hier bei der Bundeszentrale für politische Bildung.
http://www.bpb.de/themen/Q9IP4X

Websites zum Thema:  

Südniedersachsen gegen Rechts
www.suedniedersachsengegenrechts.de

Aktiv gegen Rechts
www.aktiv-gegen-rechts.de

Der Rechte Rand
www.der-rechte-rand.de

Basta
www.basta-net.de

Netz gegen Rechtsextremismus
www.netzgegenrechts.de

Blick nach rechts
www.bnr.de

Naiin.org
www.naiin.org

Deutsche gegen rechte Gewalt
www.deutschegegenrechtegewalt.de

Rechtegewalt.de
www.rechtegewalt.de

Verfassungsschutz
www.verfassungsschutz.de

Arbeitsstelle Rechtsextremismus und Gewalt
www.arug.de

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