| nbeb - Magazin | |||||||||||||||||||||||||
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| Projekte,
Konzepte und Kurzvorstellungen |
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| Arbeitsmarkt
50.de - ein Beschäftigungspakt für Ältere BMWA - Projekt Wilhelmshaven gewinnt ersten Preis in bundesweitem Ideenwettbewerb
In den im
Juni 2005 veröffentlichten Ideenwettbewerb "Beschäftigungspakte
für Ältere in den Regionen" des Bundesministeriums für
Wirtschaft und Arbeit (BMWA), an dem sich über 260 Wettbewerber beteiligten,
hat das von der Volkshochschule Wilhelmshaven konzipierte Projekt "arbeitsmarkt50.de"
den ersten Preis errungen. Das Projekt "arbeitsmarkt50.de", das im Auftrag der Arbeitsgemeinschaft (ARGE) Wilhelmshaven durch die Volkshochschule umgesetzt wird, lebt von der Überzeugung, dass es keinen Königsweg zur Überwindung der Arbeitslosigkeit Älterer gibt, sondern dass es verschiedene Ansätze auf unterschiedlichen Ebenen geben muss, bei denen auch die differierenden Zielgruppen und Ziele beachtet werden müssen. Das mit 1,8 Mio. Euro geförderte Projekt besteht konsequenterweise aus einem Mix von acht multivariablen Einzelprojekten, die aufeinander bezogen und für die Teilnehmer/innen durchlässig sind. Arbeitsmarkt50.de spricht insgesamt 600 Langzeitarbeitslose und von Arbeitslosigkeit bedrohte Ältere um die 50 an und zwar in den Bereichen Arbeit, Bildung und Gesundheit.
So hat eine projektübergreifende Sensibilisierungskampagne das Ziel, die Beschäftigungs- und Verbleibsquote und den Qualifizierungsanteil Älterer nachhaltig zu erhöhen und örtliche Unternehmen für das Thema Demografie und deren Folgen vorzubereiten. Die Sensibilisierungskampagne richtet sich in erster Linie an die Betriebe der Region, da hier ein besonderer Informationsbedarf hinsichtlich der demografischen Entwicklung und deren Folgen für die Beschäftigung Älterer besteht, aber auch an Multiplikatoren aus allen relevanten Bereichen, an die gesellschaftlich relevanten Gruppen und die Älteren selber. In einem Teilprojekt, der Bedarfserhebung von Beschäftigungspotentialen Älterer, sollen auch die besonderen regionalen Entwicklungspotentiale zweier industrieller Großprojekte wie dem Jade Weser Port und der Erweiterung des Chemiestandortes für die Beschäftigung Älterer untersucht werden. Eine neu zu errichtende Informations- und Beratungsstelle für Ältere und Demografie (IBA) wird einen ehrenamtlich besetzten Information- und Beratungspool für Betriebe und die Region mit Nachhaltigkeit aufbauen. Die Sensibilisierungskampagne soll den Beschäftigungspakt angemessen vorbereiten und dient auch der Vorbereitung und Unterstützung der Einzelprojekte und ist damit eine Grundfolie für die Gesamtaktivitäten. Neben auch traditionell angelegten Einzelprojekten wie einer Eingliederungsmaßnahme, Arbeitsgelegenheiten für über 55jährige oder einem Paket von Eingliederungszuschüssen wendet sich ein Einzelprojekt "Existenzgründung 45+" an die Zielgruppe der älteren Arbeitslosen, die ohne eine Förderung voraussichtlich in absehbarer Zeit ebenfalls arbeitslos wären. Es werden aber auch diejenigen Älteren in den Betrieben angesprochen, die von Freisetzungen oder betrieblichen Umstrukturierungen bedroht sind. Ihnen soll durch ein differenziertes Maßnahmepaket, das traditionelle Existenzgründungsvorbereitungen deutlich verbessert, der Schritt in die Existenzgründung ermöglicht und erleichtert werden. Eine gesundheitsfördernde
Maßnahme "Gesundes Arbeiten im Alter"
zielt direkt auf die Gesundheitsförderung und Gesundheitsprophylaxe
Älterer- ein Kardinalproblem der Beschäftigung Älterer
- wie auch auf ein vorbeugendes Gesundheitsmanagement in den Betrieben. Die zweite Qualifizierungsmaßnahme Quasi (Qualifizierung und Sensibilisierung älterer Arbeitnehmer) richtet sich an ältere Arbeitnehmer in Betrieben, die aufgrund der bisherigen jugendzentrierten Personalpolitik der Betriebe häufig auch zukünftige Arbeitslose sind. Insofern ist der Qualifizierungsansatz für diese Zielgruppe prophylaktisch angesetzt, um die Verbleibsquote Älterer in den Betrieben zu erhöhen, andererseits zielt er aber auch direkt auf die Sensibilisierung der Betriebe für die Belange Älterer einschließlich ihrer Qualifizierungsmöglichkeiten und die Notwendigkeit ihrer künftig längerfristigen betrieblichen Bindung. Das Ziel,
ein zertifizierbares Modulsystem lebenslanges
Lernen für Ältere zu entwickeln, wird in Kooperation
mit dem zuständigen Dachverband der Volkshochschulen realisiert. Das Kooperationsprojekt
arbeitsmarkt50.de wird von einer ganzen Reihe regionaler Partner unterstützt:
neben Vertretern der Wirtschaft sind u.a. die Gewerkschaften vertreten,
die Wohlfahrtverbände, Krankenkassen, verschiedene Bildungsinstitutionen,
eine Werbeagentur und die Universität Oldenburg. Arbeitsmarkt50.de
wird bis zum 30.09.2007 vom BMWA gefördert.
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(11.11.2005)
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Zum dritten
Mal bot die Ländliche Erwachsenenbildung (LEB) Weserbergland in Zusammenarbeit
mit "Radio aktiv" im September 2005 einen fünftägigen
Bildungsurlaub "Radio machen" an. Teilnehmende Organisationen waren hauptsächlich:
In diesem Arbeitskreis entstand auch die Idee, die Live-Sendung im Rahmen eines Bildungsurlaubs vorzubereiten. Folgende Leitlinien wurden formuliert:
Bildungsurlaub
2003
Bildungsurlaub
2005
Die
TeilnehmerInnen Die
Referenten Der
Lernort
Das Lernziel ist die Auseinandersetzung mit der eigenen Lebenswirklichkeit über journalistische Formen. Die Teilnehmer können die eigene Situation über das Medium Radio anderen mitteilen. Es kommt so zur Verbesserung der Kommunikation über die Behinderungen und zur Förderung einer positiven Darstellung der Menschen mit Behinderungen in unserer Gesellschaft. "Hier sind Bärbel, Matthias, Nikolaus .... ..... und wir berichten live aus der Sumpfblume in Hameln über das Leben mit Behinderungen. Kommen Sie doch einfach vorbei....". So begann in der letzten Woche die Radiosendung von Radio aktiv. Ich hoffe, es folgen noch recht viele!! Dorothee
Rottmann-Heuer Kontakt:
Telefon 05151 - 78 44 40, |
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(20.10.2005)
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Nachhaltige
Integrationsarbeit Die Idee Zum Weltgipfel
für Nachhaltige Entwicklung im September 2002 in Johannesburg hat
die Bundesregierung die deutsche Nachhaltigkeitsstrategie veröffentlicht.
Ein zentrales Kapitel ist die Lebensqualität.
In den letzten Jahren hat ein unumkehrbarer Zuwanderungsprozess aus den osteuropäischen Ländern stattgefunden; dies muss zwangsläufig zu einer deutlichen Verbesserung der bisherigen Integrationsarbeit führen. Eine wichtige Voraussetzung für diese verstärkte Integrationsarbeit ist ein Bekenntnis der Aus- und UmsiedlerInnen zu unserem demokratischen Gemeinwesen. Dieses Bekenntnis zu den gesellschaftlichen Grundwerten kann von dieser Bevölkerungsgruppe nur im ausreichenden Maß geleistet werden, wenn die Anschauungen und Vorstellungen in diesem für die meisten Aus- und UmsiedlerInnen fremden Land verstanden und gelebt werden können. Dazu muss die deutsche Sprache ausreichend beherrscht werden; für die Integration auf dem hiesigen Arbeitsmarkt sind weitere Schlüsselkompetenzen erforderlich. Des Weiteren müssen die Aus- und UmsiedlerInnen in Kontakt mit der einheimischen Bevölkerung kommen, um deren Ängste und Nöte, gerade in Zusammenhang mit dem eigenen Arbeitsplatz, nachvollziehen zu können. In der beruflichen Qualifizierung kann es also nicht nur um die bloße Erlangung von praktischen und theoretischen Fertigkeiten gehen, sondern diese Fertigkeiten müssen gemeinsam mit den Menschen in diesem Land erlernt werden. Partnerschaften,
Bündnisse, Allianzen - das sind die Antworten auf die Frage, wie
Nachhaltigkeit in der Praxis umgesetzt werden kann, wie die Herausforderungen
der Globalisierung, der Erhöhung der Wettbewerbsfähigkeit, der
Schaffung neuer Arbeitsplätze gelöst werden können. Die
Fortbildung organisiert das kooperative Zusammenwirken vieler Akteure
innerhalb und außerhalb der Fortbildung. Es erscheint auf den ersten Blick schwierig, eine Partnerschaft zwischen einer Fortbildungsgruppe und einer sozialen Einrichtung aufzubauen; mit unserer fachlichen Ausrichtung im Bereich des Garten- und Landschaftsbaus können wir diesen Ansprüchen ein gutes Stück näher kommen. |
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(14.02.2005)
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(18.08.2004) |
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(20.07.2004) |
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(05.07.2004)
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(05.05.2004)
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